Bautagebuch von Iris


19.03.2026 – Innere Ruhe

Seit meiner letzten Meldung ist innere Ruhe eingekehrt.

Am Sonntag, klar, und sogar am Montag war nichts los. Obwohl, am Montag musste der Elektriker noch einmal spontan für ein Stündchen in der Früh vorbei kommen, denn er hatte letzte Woche seine Installation getestet, und dabei versehentlich einen motorisierten Rollladen an einem der neu eingebauten Fenster im EG herunter gefahren. Unglücklicherweise den, der an einem statischen Fensterelement bis auf den Boden hinab gleitet, und dann beim Test leider unten aus den Schienen heraus lief und sich auf dem Balkon zusammen faltete. Das ist zunächst nicht aufgefallen, weil man beim Betreten des Zimmers nur das große Schiebeelement und nicht das betroffene, seitliche Fenster sieht. Und durch das Schiebeelement kommt so viel Licht herein, dass dieser Rollladen kaum den Raum abdunkelte.

Letztlich hatte ich es zufällig von außen entdeckt, nachdem ich in den neuen Keller abgestiegen war, um zwecks Abbau der Estrichfeuchte dort zu lüften. Da wir die Dachdecker erwarteten, die auf den Balkonen den Flachdachaufbau machen sollten, war gleich klar, dass das gefaltete Rolladenstück auf dem Balkonboden im Weg war und wieder hochgezogen werden musste.

Aber ohne Strom nix los: Nach dem Test hatte der Elektriker den brandneuen Sicherungskasten wieder komplett vom Strom genommen und die testweise angebrachten Kabelbrücken zurück gebaut, weshalb ich dann hätte umständlich Strippen ziehen müssen, um den Motor zur überbrücken.

Am Dienstag starteten dann die Dachdecker mit dem flachdachartigen Aufbau der Balkone.

Die innere Ruhe bezieht sich auf das Innere des EG, und auch des KG: Wir warten derzeit das Trocknen der Estriche und den Abbau von dadurch entstehender Luftfeuchtigkeit ab. In dieser Zeit kann kaum jemand im EG oder im neuen KG arbeiten, einfach um Schmutz zu vermeiden, oder um zu vermeiden, dass Wand- bzw. Deckenbelag (Verputz, Tapete) qua Feuchte nicht haftet.

Seit Dienstag dieser Woche haben wir die Fußbodenheizung im EG, die ja nun von frischem Estrich umschlossen ist, in Betrieb genommen: Funktionsheizen nennt sich das. Zunächst mit 25°C, die mehrere Tage zu halten sind. Danach soll peu a peu bis maximal 55°C aufgeheizt werden. Mit dem ersten, leichten Aufheizschritt starte ich morgen. Nach dem mehrtägigen Funktionsheizen wird es ab Mitte nächster Woche nahtlos ins Belegheizen übergehen: Der Estrich soll soweit trocknen, dass er belegt – z.B. mit Fliesen – werden kann.

Vorgestern habe ich dann auch mal etwas gemacht, was schon lange anstand: Bevor wir mit dem ganzen Aushub letztes Jahr im Mai begannen, hatte ich eine ca. 5 m lange, kupferne Steigleitung für Gießwasser aus unserer Zisterne von der Hausaußenwand entfernt, die entlang der alten Balkone nach oben verlief. Da das Teil so sperrig war, habe ich es erst einmal am Grundstücksrand entlang des Zauns ins hoch wuchernde Gras gelegt. Da lag es jetzt ein 3/4 Jahr – und wer nicht gut zu Fuß war, konnte da nicht längs laufen, da Beinbruch-Gefahr, weil man das Teil im Gras nicht mehr sah. Und auch, weil es kein schnurgerades Rohr war, sondern ein paar Winkel drin verbaut waren. Bislang war ich noch am Suchen, wo mein Vater seinen Trennschleifer versteckt hat. Alternativ habe ich nun beim letzten Aufenthalt in unserem Noch-Zuhause endlich meinen Akku-Trennschleifer NICHT vergessen und hierher mitgebracht. Nun ist dieses elend lange Kupferrohr in niedlich kleine Teile getrennt – und lässt sich dann mal später auch bequem abtransportieren.

Gestern habe ich auch noch den Geländerbauer beauftragt, der auch heute kurz da war und sich mit den Dachdeckern abstimmte. Schließlich müssen sie sich die Stirnseiten der Balkonplatten für die Geländerbefestigung und die Dachrinne teilen … .

14.03.2026 – Strich, Striche, Estriche

Heute wurde der Zementestrich im neuen KG gegossen. Davon habe ich selbst (noch) kein Bild – außer das eines Sandhaufens, der dabei verarbeitet wurde. In der Zwischenzeit trocknen die Estriche im EG weiter ab. Da können wir dann wohl kommende Woche damit beginnen, das Heizprofil zu starten.

Ich selbst hatte nun einen Termin mit einem weiteren Metallbauer für ein Geländer an den Balkonen. Soweit verlief das recht vielversprechend, warten wir das Angebot ab.

Klaus ist mittlerweile mit dem Tiger wieder in Nordhessen – und sah sich mit dem Problem konfrontiert, dass die Batterie seinen Autoschlüssels schlapp machte. Nachdem er sie auswechselte, ließ sich das Auto wieder mit der Fernbedienung öffnen. Am Abend aber stellte er fest, dass es sich nicht starten ließ! Ein winziges Stück Plastik, das er morgens am Boden fand und nicht zuordnen konnte, entpuppte sich nach Internetrecherche als lebenswichtiges Bauteil: als Transponder für die Wegfahrsperre. Wieder in den Schlüssel eingebaut, voilá, startet das Auto wieder!

Während wir beide nahezu zeitgleich im Internet zum Autoschlüsselproblem recherchierten, verabredet über ausgetauschte Signal-Nachrichten, und auch nahezu zeitgleich die Ursache im Transponder fanden (mein Gedanke: „Das ist ein Hunderprozentiger, da ist beim Batterietausch der Transponder rausgefallen! Hoffentlich hat er den noch nicht versehentlich mit dem Staubsauger weggesaugt … .“), ging die Sonne im Neckartal unter und tauchte die Baumwipfel hinter dem Schlössle in ein schönes Rot.

13.03.2026 – Mal wieder ein Freitag, der 13.

Das Morgenmagazin wies heute darauf hin, dass sich an Freitagen wie diesen erstaunlicherweise überdurchschnittlich viele Unfälle ereignen. Glücklicherweise gab es keinen bei uns am Bau, toi, toi, toi!

Heute wurde der Fließestrich im EG (Bad, Wohnzimmer) eingefüllt, dessen Einfüllen die letzten Tage mit Verlegen der Dämmung zzgl. Tackerplatten und mit Verlegen der Schleifen der Fußbodenheizung vorbereitet wurde. Am Ende zeigte sich eine glänzende, nasse Fläche, die jetzt trocknen muss. Morgen – ja, morgen, am Samstag – kommt der Zementestrich im KG dran.

Außerdem wurden Gerüste für die Dachdecker gestellt, die kommenden Montag auf den Balkonen weiter machen wollen. Und es ist noch zu ergänzen, dass ich gestern dann doch dazu kam, einen Kabelkanal in den Verputz und die Isolierung am OG-Balkon hinein zu schneiden. Das wollte ich noch soweit fertig bekommen, dass einerseits die Dachdecker den Boden davor und etwa 10 cm die Hauswand hoch bearbeiten und abdichten können, ohne dass die Kabel im Weg sind, und dass ich später dann weiter machen kann, d.h. mit dem orangenen CAT.7-Kabel durch die OG-Wand bohren, und mit dem Koaxkabel weiter ins DG hochfahren kann. Bei der Gelegenheit habe ich die beiden Außensteckdosen am OG-Balkon, die locker saßen, wieder befestigt.

Auch wenn es morgen mit dem Zementestrich im neuen KG weiter geht: Heute bin ich von den Strapazen der Woche einigermaßen erschossen. Schon allein auf Grund der Handwerkerdichte, die sich jeden Tag einstellte, hatten sich diese Woche die Fragen, die zu beantworten waren, die Entscheidungen, die ad hoc zu treffen waren, und auch die Koordinationsaufgaben erheblich erhöht. Während ich dieses schreibe, bin ich quasi schon am Einschlafen … Zwischendrin haben wir noch den Pfirsichbaum durch Baumschnitt fit für die Blüte gemacht, und den dornigen Rosenbusch zurück geschnitten, damit man das Gerüst erreichen kann, ohne von den Dornen attackiert zu werden.

11.03.2026 – Es ist 16:19 Uhr ...

… und das Haus ist wieder leer!

Heute war richtig was los, Estrichleger verlegen Dämmung und Tackerplatten als Belag unter der Fußbodenheizung (EG-Bad und EG-Wohnzimmer), nochmal Gipser, die Malervlies auftapezieren (EG-Küche und EG-Schlafzimmer), nochmal Elektriker, die einen neuen Sicherungskasten setzen und scheinbar auch Versuche unternehmen, den anzuschließen, dazwischen ein berufliches Online-Meeting von 2 Stunden, Abstimmung mit Dachdecker-Unternehmen und Gipser-Unternehmen in Bezug auf Außenarbeiten, darunter in Bezug auf Gerüstbau außen, Terminvereinbarung Schlosser uvm.. Zu den Dingen, die ich eigentlich selbst noch machen wollte (will!), kam ich heute erst gar nicht ….

Gestern war ja schon einiges los, aber nicht ganz so. Morgen erwarten wir noch die Wasserinstallateuere zwecks Legen der Fußbodenheizschleifen. Und dann wird diese Woche noch mit den Estrichen begonnen.

10.03.2026 – Migrationshintergrund

Die Arbeiten gehen voran, und bis auf einige Gespräche zwecks Abstimmung der Handwerker, konnte auch ich heute immerhin meinen Akku-Trennschleifer mal austesten und vorsichtig, ohne es anzukokeln, etwas Verputz und Styropor-Isolierung für einen Kabelkanal am OG-Balkon aus der Hauswand heraus schneiden. Fertig machen muss ich das aber später (morgen?), denn ich habe spät angefangen, und es wurde mir dann zu dunkel.

Aber jetzt mal ein ganz anderes Thema:

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass dieser An- und Umbau ohne sogenannte Menschen mit Migrationshintergrund überhaupt nicht erst gebaut worden wäre?

Auch wenn die Inhaber der Bau- und Installationsunternehmen in der Mehrheit deutsch-stämmig sind, weisen diejenigen, die hier hart am Arbeiten sind, nahezu durchgängig einen Migrationshintergrund auf, darunter Moldawien, Italien, Syrien, Albanien, Rumänien, Kosovo, Türkei, und ein Rastafari war auch dabei. Und wir sind ja noch nicht am Ende. Ich bin sehr gespannt, welch interessante Kultur hier noch vorbei schaut!

Sollte das nicht genug Munition gegen blaue Politik von ganz recht außen sein?

06.03.2026 – Happy Birthday

Das Telefon stand heute nicht still!

Einige wollten meiner Mutter zum Geburtstag gratulieren. Aus demselben Grund erwarten wir meinen Mann heute hier und planen, am Abend essen zu gehen. Wenn man gezwungenermaßen den geballten Glückwunsch-Telefonaten so als Zaungast zumindest halb lauscht, drängt sich einem schon der Gedanke auf, dass ab einem gewissen Alter das beherrschende Thema der Gesundheitszustand ist – aka Krankheiten, Pflegeansprüche etc..

Hier im Haus ist das zum Glück nicht (mehr) das beherrschende Thema. Stattdessen geht es um Planung und bauseitige Entscheidungen. Heute war zwecks Vorbesprechung der Parkettleger da. Zwar sind wir uns einig, dass wir den alten Parkett, der nun 50 Jahre unter einem darüber gelegten PVC geschlummert hat, frei legen und aufbereiten wollen. Doch in der Küche hat meine Mutter Bedenken, da sie sich für einen der größten Schussel unter der Sonne hält und denkt, die Belastungen, die sie dem Küchenboden zufügen würde, würden das Holz ruinieren. Eigentlich hat der Parkettleger mit guten Argumenten gegenhalten können. Aber eigentlich gehört auch zur Wahrheit, dass meine Mutter mit einem Vinyl-Boden liebäugelt.

Das find ich persönlich ausgesprochen schade, dass sie Holz nichts zutraut. Aber sei’s drum, Hauptsache der Parkett wird nicht dadurch ruiniert, dass der Vinyl drauf geklebt wird. Ich bestehe auf Verlegen ohne Kleber.

Vielleicht an dieser Stelle noch eine schöne Bildsequenz, wie sich der Durchgang zum neuen EG-Bad entwickelt hat – vom teilweisen Zumauern über’s Abspachteln und Begradigen zum Verputzen.

Originell sind auch die Zinken an Wänden, die anzeigen, wo denn die Lampen, Schalter, Steckdosen in den Gipskartondecken und Trockenbauwänden im neuen EG-Bad und im neuen EG-Wohnzimmer zu sitzen kommen sollen. Eine bildliche Reminiszenz an diese Notizen, die zuweilen auch in fremden Zungen verfasst waren, findet sich oben, samt einem Bild mit den fertig gebohrten Löchern für die Lampenanschlüsse in der Gipskartondecke des EG-Bades, wo bereits die Elektroverlegekabel durchgezogen wurden und im Bild sichtbar herab hängen.

05.03.2026 – Gute Aussicht

Diese Woche herrscht ja der pralle Sonnenschein. Ich öffne also täglich die Fenster und die Tür im neuen KG, so dass der noch immer etwas hohe Raumfeuchtegehalt besser trocknen kann. Und er sinkt nun merklich. Schon vor einer Weile hatte ich auch ein paar hygroskopische Feuchtesammler aufgestellt, die nun über 2 Monate insgesamt ca. 700 ml Wasser eingesammelt haben.

Es war einiges los, viele Leute gingen heute ein und aus. Wir hatten heute auch Besuch von einer Freundin aus meiner HP-Zeit, worüber wir uns sehr gefreut haben, und der eine unterhaltsame Unterbrechung unserer organisatorischen Aufgaben am Bau darstellte! Danke, Katrin!

Am Abend kam dann noch der Estrichleger zur Vorbesprechung. Es stellte sich heraus, dass er nun doch erst am Mittwoch nächster Woche die Tackerplatten für die Fußbodenheizung verlegen wird. Naja, das wird dann immerhin nach dem Tag ohne Frischwasser sein. Im Anschluss habe ich auch den Wasserinstallateur informiert, der direkt am darauf folgenden Donnerstag kommen will.

Leider hatte sich der Estrichleger verspätet – und darüber haben wir dann völlig vergessen, dass wir bei Tante Gerda vorbei schauen wollten, einer Mini-Kneipe in der Altstadt, in heute der Kandidat der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg zum volksnahen Ausschank antrat! Wie schade. Wir hätten ihm gern mal zugehört und uns ein Glasl von ihm zapfen lassen. Am Sonntag ist hier Landtagswahl, daher gerade Endspurt im Wahlkampf – und laut Umfragen haben die Grünen in der letzten Zeit so weit aufgeholt, dass sie Kopf an Kopf mit den Christdemokraten liegen, Wahlausgang völlig ungewiss, ganz anders als noch vor Wochen gedacht.

04.03.2026 – Ein Wasserloch

Déjà vu!

Das Loch in der Kreuzung dient der Erneuerung der darunter verlaufenden Wasserleitung – und an der hängen wir ja auch! Wenn auch mit einem kurz dahinter abzweigenden Seitenärmchen… . Und so wurde uns per Einwurf-Faltblatt angekündigt, dass am 10.03., also Dienstag kommender Woche, ganztägig – genauer: innerhalb der typischen Handwerker-Arbeitszeiten – das Wasser abgestellt wird. Da können dann entweder gar keine Handwerker, oder zumindest nicht diejenigen, die Wasser für ihr Gewerk benötigen, bei uns arbeiten.

Das wirft die Planung etwas durcheinander, da für nächste Woche die Bodenisolierung (Tackerplatten) und das Verlegen der Fußbodenheizung von mir organisiert worden war. Aber auch für uns und für diejenigen, die kein Wasser für ihr Gewerk benötigen, wird es spannend – ein ganzer Tag ohne Frischwasser! Kein Flush in den Toiletten, weder im OG noch in der alten Toilette im EG – ha, so werden wir unerwartet von dritter Seite sabotiert! Wir werden also dann wohl am Montag kommender Woche eine Reihe Gießkannen abfüllen und an einschlägigen Keramikschüsseln bereit stellen müssen… .

Naja, die Straßensperrung wird bis dahin wohl auch bestehen bleiben. Vielleicht sollten wir ein Schild aufstellen, dass es diesmal wirklich nicht an uns liegt, dass alle einen Umweg fahren müssen? Auch wir können derzeit nur aus einer Richtung erreicht werden, aus Richtung Bahnhof. Die Sperrung hat heute schon dafür gesorgt, dass sich unsere verschiedenen Handwerker vor der Hofeinfahrt – und vor den Absperrbaken in unserer nun Quasi-Sackgasse – tummeln durften.

Heute waren neben den Gipsern auch die Elektriker da und haben in die Vorsatzschalen die Löcher für die Montagedosen der späteren Steckdosen und Schalter gebohrt und sie dann gesetzt. Außerdem haben sie in den Gipskartondecken von neuem EG-Bad und neuem EG-Wohnzimmer die Löcher für die Deckenstrahler und Lampen gebohrt und die Kabel durchgezogen.

Sie meinten noch abschließend: So langsam wird’s, der Einzug ins EG naht!

03.03.2026 – Ein neues Loch

Heute rückten die Stadtwerke auf der Kreuzung vorm Haus an, sperrten sie und hoben ein quadratisches Loch aus!

Und nein, es hat NICHTS mit uns zu tun! Wir wissen auch nicht, was das wird.

Auf unserer Baustelle schreitet der Innenausbau voran! Die Gipser sind weiterhin am Schaffen, und dazwischen schaut auch zuweilen ein Elektriker vorbei, denn hier bedurfte es der Abstimmung, wo denn jetzt insbesondere in die Vorsatzschalen/Montagewände im neuen EG-Bad und im neuen EG-Wohnzimmer überall Löcher für Steckdosen und Schalter zur bohren sind.

01.03.2026 – Planung der nächsten Schritte

Diese Woche war der Orga der nächsten Schritte gewidmet. Es ging um die Frage, wann die Gipser die Räume für das Legen der Tackerplatten, der Heizschleifen für die Fußbodenheizung, das Gießen und Trocknen des Estrichs inkl. Aufheizen der Fußbodenheizung frei geben. Nach mehreren Abstimmungsrunden per eMail planen wir mit dem Estrichleger, der auch die Tackerplatten für die Fußbodenheizung legen wird, ab dem 09.03.2026.

Parallel dazu wurde an den Montagewänden aka Vorsatzschalen gearbeitet. Ich stieß erst am Dienstagabend wieder dazu – in dem Kontext musste ich noch klären, dass das Anschlusskabel für die Duschtoilette auch noch an die richtige Stelle zurück verlegt wurde, denn erst jetzt hat mich der Wasserinstallateur darauf aufmerksam gemacht, dass das Gestell, woran die Toilettenschüssel letztlich aufgehängt wird, ein dezidiertes Loch für dieses Kabel besitzt, wo es durchgezogen werden muss. Auch hatte ich vergessen, bei den Vorsatzschalen gegenüber den Gipsern zu erwähnen, dass da eine Aussparung für eine spätere Ablage hin muss. Das ließ sich alles noch erfolgreich klären.

Abgesehen davon konnte ich mich Anfang der Woche an den zur Zeit blühenden Orchideen in unserem Noch-Zuhause erfreuen.

Am Donnerstag hatte ich ausreichend Zeit, um noch die zweite Fritzbox in Betrieb nehmen und in das neu konfigurierte Netzwerk integrieren zu können. Ich einerseits als zusätzlichen Router für das OG bestellt, andererseits soll sie 3 der insgesamt 6 Rufnummern, über die wir verfügen, übernehmen. Auf Grund des nach langer Zeit mal wieder schönen Wetters waren die Gipser am Donnerstag auf einer Außenbaustelle, kamen aber am Freitag wieder, allerdings nur für wenige Stunden.

Nachdem sie wieder weg waren, habe ich im EG die PVC-Bodenbeläge gelöst und zusammen gerollt/umgeschlagen, um zu sehen, was drunter ist. Schließlich wollen wir ja die darunter liegenden Holzdielen aufbereiten. Tatsächlich fehlen an zwei Türschwellen Zwischenstücke, stattdessen wurde Gips hinein gefüllt, der allerdings bröckelig – also leicht zu lösen – ist. Den können wir also raus nehmen und schönes Holz reinlegen. In zwei von 4 Räumen – im alten Wohnzimmer und im Flur wurden schützende Platten auf die Dielen genagelt. Warum, weiß keiner so genau. Sie sind leicht rauszuziehen, auch das habe ich am Freitag ausprobiert. Allerdings sind sie sperrig. Daher plane ich, die heraus zu holen, wenn der Estrich am Trocknen ist.

22.02.2026 – Theater

Heute ist Sonntag und eigentlich gibt es nichts Neues zu berichten – außer dass sich Handwerker gemeldet haben, die gerne weiter machen möchten, im Moment aber pausieren müssen, weil andere Handwerker logistisch dazwischen grätschen (müssen).

Ein paar Bilder möchte ich noch nachliefern. Die habe ich am Freitag noch aufgenommen, kurz bevor ich aufbrach, um mich mit meinem Mann zu treffen, der uns Karten für die Opera comique Carmen von Georges Bizet besorgt hatte, die derzeit am Theater in Pforzheim aufgeführt wird.

Es ist zu erkennen, dass in den neu angebauten Räumen im EG der Bau der Vorsatzschalen bzw. Montagewände bzw. Trockenbauwände – oder wie man sie auch nennen möchte – voran schreitet. Auch fühle ich schon mollige Wärme, wenn ich die Deckendämmung sehe. Die wurde zunächst geklebt, und danach mit Dübeln, die durch die Dämmplatten in die Decke geschossen werden, verankert. Darunter wird es eine Gipskartondecke geben, in die dann Deckenstrahler eingelassen werden. Auch hierfür zeigt sich schon die Trockenbaukonstruktion.

20.02.2026 – Ohne besondere Vorkommnisse

Die Gipser setzen ihren Arbeiten fort, verdübeln noch die bislang an die Decke geklebten Dämmplatte und montieren weitere Vorsatzschalen aka Montagewände. Ich habe heute ersteinmal meine Werkzeuge wieder zusammen gesammelt und an Ort und Stelle sortiert, damit ich sie beim nächsten Gebrauch wieder da finde, wo sie sein sollen. Heißt schlicht, ich habe meinen Krempel aufgeräumt. Ansonsten habe ich hauptsächlich die nächsten Handwerker angemailt, die wir noch erwarten, um Organisatorisches abzuklopfen.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass die Dachdecker letzte Woche Dienstag, als ich gerade auf dem Weg zur Schulung war, das Loch in den Bitumenbahnen auf dem EG-Balkon aufspürten, das dafür verantwortlich war, dass Wasser unter dem großen Schiebeelement ins Innere des EG-Anbaus hindurch floss, und es zu schließen versuchten. Nach meiner Schulung (Donnerstagabend letzter Woche) haben wir dann die Wasserlache mit unserem Fakir aufgesagt, der Wasser oder Staub saugen kann, denn die Witterung hat die Lache nicht trocknen lassen, so dass wir nicht wirklich beobachten konnten, ob das Bitumen jetzt dicht ist.

Nach dem Absaugen wurde die Fläche zunehmend trockener, aber gleichzeitig regnete es auch einige Tage nicht nennenswert, so dass weiterhin nicht abschließend festgestellt werden konnte, ob der Bitumen nun wirklich dicht ist. Erst jetzt, nachdem es von Montag dieser Woche bis gestern Mittag immer wieder – und teils stark – regnete, ließ sich das nahezu abschließend positiv beantworten. Es sieht jetzt gut aus, so dass auch in dem Raum die Gipser werden Hand anlegen können, ohne dass sich der Gips wieder löst.

19.02.2026 – Start der nächsten Runde

Seit heute früh sind die Gipser da!

Sie machen nicht nur den Verputz, sondern verschließen die Schlitze der elektrischen Leitungen, bauen die Trockenbau-Vorsatzschalen aka Montagewände beispielsweise im neuen EG-Bad, und sie bringen auch eine Dämmschicht von 6 cm Styrodur an den Deckenflächen sowohl im neuen Teil des EG als auch in Teilen des neuen KG an. Diese werden einerseits die Fußbodenheizung des EG von unten schützen, und den neuen Teil des EG nach oben hin zur freien Fläche des OG-Balkons. Bei Feierabend waren dann bereits die EG-Decken weitgehend mit Dämmplatten bestückt, die ersten Schlitze geschlossen, und die ersten Vorsatzschalen aufgestellt und beplankt.

Und damit die Gipser heute früh auch loslegen konnten, habe ich gestern alle Fußleisten abgeschraubt – eine war angeklebt, mäh, da ging ein Teil des alten Putzes ab, der jetzt ausgebessert werden muss – und im werdenden EG-Esszimmer das Malervlies von der Wand geholt. Tatsächlich wurde es mir dann gestern abend zu dunkel, denn im EG liegt ja derzeit kein Strom an, und ich habe über Verlängerungskabel nur einen einfachen Baustellenstrahler installiert. Ich konnte also die letzten Klebereste – das Malervlies klebte unten am besten – nicht mehr vollständig lösen. Da habe ich heute Abend, nachdem die Gipser Feierabend machten, dann weitgehend erledigen können.

Außerdem hatten die Elektriker ja in der EG-Küche (Bestandsbau von 1956) noch einen alten Kabelstrang entdeckt. Der war noch etwas offen herum hängend und bislang nicht in einer Verteilerdose untergebracht. Bei seiner Entdeckung (schon vor ein paar Wochen) im Zuge der Erneuerung aller alten Kabel hatten sie ihn versehentlich angeschnitten und im OG eine Sicherung für die Beleuchtung von OG-Schlafzimmer und Wintergarten raus geschossen. Das sind zwei Zimmer, die sowohl zeitlich als auch örtlich in nahezu größtmöglicher Entfernung zur EG-Küche stehen, weil erst 1998 fertig gestellt. Die Elektriker hatten zwar bemerkt, dass da Strom auf dem Kabelstrang war, und haben den Kabelstrang wieder angeschlossen, aber sie konnten nicht merken, dass die Sicherung im OG heraußen war. Sie wußten also nicht so recht, was mit diesem Kabel ist, ob es gebraucht wird, oder ob es ersetzt werden kann. Die deaktivierte Sicherung wurde erst durch uns bemerkt, als wir im Schlafzimmer das Licht anknipsen wollten, was nicht ging. Zum Glück an einem Nachmittag, als es noch hell war. So konnten wir noch auf die Ursachensuche gehen – und fündig werden.

Daran jedenfalls habe ich mich heute zuerst gemacht, damit ich dann die EG-Küche auch für die Gipser freigeben kann. Ich habe also die Wand und den alten Kabelkanal aus 1956 weiter geöffnet und so ausgeschnitten, dass ich ausreichend Kabel in die Verteilerdose ziehen kann, habe ein Bohrung für die Dose gemacht, die Dose eingesetzt und befestigt, danach die Kabel durchgezogen und neu angeklemmt. Und ja, natürlich habe ich vorher geprüft, welche Kabel stromführend sind, und ich habe dann auch die besagte Sicherung raus gemacht – es war ja nun ultimativ klar, welche das ist – und die Leitung stromlos geschaltet, bevor ich richtig losgelegt habe.

Jetzt ist da eine „schöne“ Wagoklemme in der Dose, eine alte Lüsterklemme sowie eine unprofessionelle Verknubbelung mit einem Isolierband sind entfernt. Nachträglich wundere ich mich über letzteres, denn sie Elektriker meinten, sie haben das so gefunden. Aber wer mag das da so hinter den alten Putz gelegt haben? Und wann?

Mein Vater war schließlich Profi. Der dürfte sowas kaum in den Putz versenkt haben. Und wann wurde die EG-Küche zuletzt verputzt? 1978 – oder davor? Am Ende stammt der Knubbel aus 1956? Wer weiß das schon?

14.02.2026 – Nach-Schulung

Diese Woche war ich einige Tage auf einer Schulung über hybride CPU-GPU-Parallelisierung mit Hilfe von MPI, OpenMP und OpenMP-Offloading am Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart – und daher nicht vor Ort am Bau. Keine Sorge, tiefer werde ich nicht auf die Schulung eingehen, außer dass sie höchst interessant für mich war, wie eine Schulung lange nicht.

Nach der Schulung führte ich meine Arbeiten am Bau fort, indem ich nun endlich das Koax-Kabel vom alten über den neuen Keller und im EG entlang ins OG zog. Jetzt endet eine Schleife Koax-Kabel in einer Länge von 10 m auf dem OG-Balkon und wartet darauf, später noch über den OG- und den DG-Balkon ins Gästezimmer im DG verlegt zu werden. Damit das Durchziehen des Kabels klappen konnte, habe ich am OG-Balkon ein wenig die Isolierung aufklopfen müssen, um dort einen Kabelkanal zu verlegen. Dies ist noch nicht ganz fertig, d.h. ich habe nur im unteren Bereich der entsprechenden Außenwand, dort wo das Kabel aus dem EG hoch kommt, die Isolierung geöffnet und einen Kabelkanal gesetzt, um das Kabel besser – aka widerstandsminimiert – durchziehen zu können.

Abgesehen davon haben wir heute auch die Lage der neuen Elektroleitungen im EG vermessen, indem wir sie hochauflösend mit einem Zollstock fotografiert haben. Ich habe dafür extra einen speziellen Zollstock beschafft …

09.02.2026 – Netz und Werk

Heute habe ich noch ein paar weitere Handgriffe am Netzwerk – genau genommen an der Verteilung im KG – durchgeführt, diesmal ohne Bild.

Das Nächste, was von meiner Seite kommt, ist das Verlegen eines Kabelkanals im Winkel des OG-Balkons, und zwar einmal, um von da aus in mein zukünftiges Büro zu bohren und dort eine CAT.7-Leitung für leitungsgebundenes Internet einzuführen, und darüber hinaus, um von da ins DG zu gelangen, wo noch ein Koaxkabel hin muss (CAT.7 ist da schon über einen anderen Weg hingelangt), das für Fernsehen im Gästezimmer sorgt. Das dient nur der Vollständigkeit und weil jetzt die ultimative Gelegenheit für das Strippenziehen ist. Es hat aber auch den Charme, dass man in Zukunft dort direkt eine Fritzbox anschließen kann, was im übrigen auch im EG gehen wird, wenn man es denn mal braucht, d.h. wenn jemand dort von einem anderen Provider versorgt werden will.

Die Zutaten dafür sind schon alle da, teils aus Altbeständen, die noch in der Garage lagern: Kabelkanäle, UV-beständige Verlegekabel, Werkzeug zum Crimpen und für die Durchgangsmessung der gecrimpten Kabel, und halt der ganze Kleinkrempel in Form von Schrauben, Dübel usf.. Vaters eleganter, kombinierter Akku-Schrauber und -Bohrer hat schon wertvolle Dienste geleistet. Es ist schon cool, dass man heutzutage treppauf, treppab mit dem Teil im Arm herum laufen kann, ohne ständig ein Kabel hinter sich her ziehen zu müssen. Und mit dem Schnellspannfutter kann man so wunderschön eben mal im Holz vorbohren, so dass das Reindrehen der Schrauben ohne Geeiere auskommt und die Schraube gleich sitzt.

Außerdem kam heute der letzte Access Point an, der bei der Lieferung neulich noch fehlte. Den habe ich dann auch gleich für seinen zukünftigen Einsatz im EG konfiguriert. Es fehlt jetzt nur noch das Verlängerungskabel der Analogtelefonie, so dass meine Mutter auch im EG ihre Telefone weiter benutzen kann. Das Kabel soll morgen kommen. Erst dann kann die Fritzbox umgesetzt werden. Derzeit sitzt sie noch in der Nähe des Provider- bzw. Hausanschlusses, aber da will ich sie aus verschiedenen Gründen weg haben, unter anderem weil da jetzt zusätzliche Wasserleitungen verlaufen, und wir in den letzten paar Monaten schon 2x an der Katastrophe vorbei gegangen sind, dass bei den Wasserinstallationen – trotz wasserdichter Abdeckung – fast die Fritzbox gebadet worden wäre. Sobald besagtes Kabel da ist, ist es nur noch Um-„pluggen“ und Neu-„playen“.

08.02.2026 – Werk und Netz

Die letzten beiden Tage standen im Zeichen des Entwurfs und des Umsetzens des neuen IT-Netzwerks. Das soll ja nun professioneller werden, und es soll in jedem Stockwerk auf eine LAN-Verbindung zugreifen können. Es hat nun bereits soweit Formen angenommen, dass im Prinzip nur noch die Fritzbox an den neuen Standort im Haus getragen und danach angeschlossen werden muss. Das heißt, technisch gesehen funktioniert es bereits im DG und im KG. EG und OG müssen zu gegebener Zeit – nach weiteren Innenausbaumaßnahmen – noch angeschlossen werden.

06.01.2026 – Huch, schon ist die erste Februarwoche fast wieder vorbei

Wo ist die Zeit hin?

Sie wabert so von dannen: Gestern war mal weniger Regen, und kurz bevor sie die Sonne hinter dem Berg verabschiedete, also gegen 17:35 Uhr, zeigte sich längs über dem Neckar diese schöne Wolkenformation. Das hatte was!

Im Übrigen hat es am Montag dieser Woche auch noch einmal beherzt geschneit. Es liegt auch jetzt noch etwas Schnee, aber das meiste ist wieder weggetaut.

Diese und letzte Woche waren gefüllt mit der Einholung und/oder Auswertung von Angeboten, darunter das von Gipser, Fliesenleger, Geländerbauer usf.. Auch das Einholen innerfamiliärer Expertise bei diversen dieser nun bevorstehenden Arbeiten war ein Punkt dieser Woche – herzlichen Dank an meine Familienangehörigen, die mir mit wertvollem Rat zur Seite stehen und hoffentlich wissen, dass sie gemeint sind!

Die Elektroinstallation hat nun Halbzeit und kann erst einmal Pause machen. Das EG ist neu verkabelt, aber noch nicht wieder angeschlossen. Jetzt gilt es, die vielen Schlitze in den Wänden zu verschließen. Aber ehe das geschieht, stehen bei mir noch einige Sachen auf der Liste, die ich selbst erledigen will. Darunter:

  • Den alten PVC am Boden im EG anheben/zurück schlagen, um den Zustand der darunter liegenden Holzdielen zu inspizieren. Während in manchen Zimmern im EG die Dielen direkt unter dem alten PVC liegen, der zum Glück nicht verklebt, sondern nur aufgelegt wurde, wurde in anderen Zimmern auf die Dielen ein Schutzbelag aufgenagelt, worüber dann der PVC gelegt wurde. Lt. Parkettverlegemeister sollte es möglich sein, den Schutzbelag schadlos zu entfernen, indem man die Nägel löst, allerdings ohne einen Hebel zwischen den Belag und die Dielen einzubringen, der dann ggf. die Dielen beschädigen würde. Die Dielen liegen nur im Kerngebäude von 1958 – und sind noch original. Dort, wo KEIN Schutzbelag aufgenagelt wurde, sind sie noch in so gutem Zustand, dass eine geringfügige Aufbereitung die Weiternutzung erlaubt. Das lässt auch für die übrigen Räume hoffen.
  • Das Planen des zukünftigen IT-Netzes hat mich etwas Zeit gekostet. Ich hatte schon letzte Woche damit begonnen, und diese Woche nun meine Skizze in ein computer-generiertes, graphisches Schaubild gepackt. Das Netzwerk wird jetzt professionalisiert, mit neuen Switches, Access Points und VLAN-Segmentierung für privates, öffentliches und Gäste-Netzwerk. Die Geräte hatte ich letzte Woche auch bereits bestellt, sie wurden Anfang dieser Woche geliefert, und ich habe sie gleich konfiguriert. Jetzt müssen sie nur noch auf jedem Stockwerk angebracht werden. Im DG ist es bereits fertig und in Betrieb, in den übrigen Geschossen, werde ich die Installationspanels nach und nach bestücken, an eine passende Wand dübeln und anschließen. Im Großen und Ganzen ist damit dann auch IP-Telefonie möglich.
  • Ein TV-Kabel muss ich noch vom Keller ins Dachgeschoss ziehen. IT per WLAN über Access Points ist dort zwar vorhanden, aber so ein echtes TV-Kabel hat auch manchmal Vorteile. Weiterhin muss ich dafür noch den ein oder anderen Kabelkanal vor allem entlang der Balkone in OG und DG verlegen – und dazu muss ich einen schönen, geraden Streifen/eine Vertiefung aus der Hauswand-Isolierung im OG-Balkon ausschneiden – natürlich an einer Stelle, die in Puncto Witterungsanfälligkeit unerheblich ist. Ich habe schon einen Winkel im Auge, der so gut wie nicht der Witterung ausgesetzt ist. Im DG werde ich den Kabelkanal als Aufputz-Kanal verlegen. Und bei der Gelegenheit werde ich auch im Keller die Kabel-Splitter im EG durch welche ersetzen, die mehr Anschlüsse haben, denn vor Jahren habe ich schon festgestellt, dass an einem der Splitter mehr Kabel ankommen, als angeschlossen werden können.
  • Und ich muss mir noch anschauen und durchdenken, was ich mit dem alten EG-Bad mache. Bis auf neue Steckdosen ist hierfür noch nichts entschieden.
  • Auch sollte ich im neuen EG-Esszimmer, was das alte EG-Schlafzimmer war, das Malervlies herunter holen, das dort auf die Wände kam, als wir das Zimmer um 2015 herum einmal renoviert haben. Das gilt insbesondere für die Bereiche, wo es sich das Vlies (durch das jüngste Schlitze-Klopfen) gelöst hat. Hierbei bleibt allerdings die Wand mit dem Wandgemälde unberührt.

Ansonsten habe ich diverse Tests durchgeführt. Dazu zählte auch, an welche Telefonnummer die einzige TAE-Buchse im EG, die da aus historischen Gründen noch sitzt, tatsächlich angeschlossen ist. Die wurde lange nicht mehr benutzt, da alle Telefone mit DECT an eine Basisstation im OG oder im KG angeschlossen waren. Mit dem neuen Netzwerk sind die alten Kabel inkl. TAE-Dosen natürlich – eigentlich – unnötig, jedenfalls, was Telefone angeht. Aber Mutters Multifunktionsdrucker benötigt das alte Kabel samt TAE-Dose halt doch noch – für den direkten Fax-Anschluss!

Die alten Kabel hängen noch an einer historischen ISDN-Anlage namens Eumex, die wiederum am S0-Anschluss der Fritzbox hängt. Naja, solange unsere Fritzbox noch einen S0-Anschluss hat, werden wir auch noch die TAE-Dose betreiben können. Das erleichtert das Faxen für meine Mutter, denn sie muss dafür nicht erst einen PC anwerfen. Zumal sie sich auch erst an ein PC-basiertes Faxprogramm gewöhnen müsste. Und wer hätte das gedacht, trotz des vielen Geredes und der Pläne der Politik in Bezug auf Deutschlands Digitalisierung gilt noch immer:

Behörden wachsen – hierzulande nur mit Faxen!

27.01.2026 – Thermo-Hygrometer und andere Kleinigkeiten

Gestern habe ich ein Set Funk- und WLAN-Thermo-Hygrometer bestellt – und heute sind sie schon da. Das ist ja wohl schneller als die Polizei erlaubt. Zeitgleich habe ich bei einem anderen Versandhändler hygroskopisches Granulat bestellt, um die Feuchtigkeit im neuen Keller für’s Erste „einzufangen“. Das wird jedoch erst morgen ankommen. Lustig ist, dass der zweite Versandhändler in der Vergangenheit im Allgemeinen schneller als der erste war, diesmal ist es umgekehrt.

Jedenfalls konnte ich die Funk-Thermo-Hygrometer erfolgreich in Betrieb nehmen und ihre Daten an die Basisstation (Bild) schicken lassen. Danach konnte ich sie noch mit einem passenden Gateway verbinden, das die Daten in die Cloud verschickt, so dass ich sie dort einsehen kann, auch wenn ich nicht vor Ort bin. Auf diese Weise kann ich den Verlauf über Tage, Wochen und Monate hinweg bebachten. Demgegenüber kann meine Mutter ihrem Hobby fröhnen und Daten via Basisstation im Auge behalten. Die eierlegende Wollmilchsau. Das ist cool!

Zwei der drei Funk-Thermo-Hygrometer stehen jetzt im neuen Keller, einer im Raum Bienen (Anzeige unter Nr. 2), einer im Raum Fahrräder (Anzeige unter Nr. 3). Die übrigen Daten sind aus der Wohnung im OG. Jetzt, da es Abend ist, ist die Temperatur in den neuen Kellerräumen auf ca. 5°C gesunken und die Luftfeuchtigkeit auf ca. 75% gestiegen. Die Sprünge in den Temperatur- und Feuchteverläufen markieren die Zeit, da ich die Funk-Thermo-Hygrometer in den Keller getragen habe. Damit können wir jetzt der Feuchtigkeit im neuen Keller gezielter den Kampf ansagen.

Abgesehen davon habe ich noch einige Kleinigkeiten erledigt, darunter die sog. Fernbedienung für eine der Wärmepumpen im EG abgebaut, vom Strom genommen (durch Abschrauben des Kaltgerätesteckers), das von der Garage ins EG laufende Kabel für die Fernbedienung in die Garage zurück gezogen, und dann die Fernbedienung in der Garage wieder angeklemmt (durch neuerliches Anschrauben des Kaltgerätesteckers), einfach damit die Fernbedienung für die nächsten Arbeiten aus dem Weg ist. Weiterhin habe ich noch einen historischen Schalter abgebaut und in Sicherheit gebracht.

Morgen werde ich dann mit dem Unternehmen für den Verputz sprechen. Bis das aber kommen kann, habe ich noch ein paar andere Kleinigkeiten auf der Liste … vor allem IT, TV und Telefonie betreffend.

23.01.2026 – Das ist krass nass!

Schon vor zwei Tagen bin ich mal in die Katakomben hinab geklettert, also in den neuen Keller, der ja nun nur über eine Leiter ins Erdloch zugänglich ist. Primär wollte ich die Raumhöhe im Raum Bienen abmessen, um zu kalkulieren, wie ich die Hängeschränke der alten Küche, die wir beim Umzug mitbringen, aufhängen könnten. Abgesehen davon wollte ich unten auch mal nachschauen, ob die Wasserleitungen nun wie besprochen richtig verlegt wurden.

Und ja, das ist der Fall. Aber bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass in den vorderen beiden Kellerräumen erstaunlich hohe Luftfeuchtigkeit herrschte. Es war – und ist – nicht auf den ersten Blick ersichtlich, wo die herkommen könnte. Besonders der Raum Bienen war extrem feucht, seine Decke und auch eine der Ecken zwischen Wänden waren regelrecht nass mit daumennagelgroßen Tropfen. Auch gab es dort eine Wasserlache am Boden. Vielleicht war etwas ausgelaufen, als die Wasserleitungen in dem Raum noch einmal verlegt werden mussten?

Das konnte es aber nicht ausschließlich sein. Offensichtlich zirkulierte die Feuchtigkeit bereits eine Weile, denn sie war ja oben, wandseitig und unten. Nun hatte es ja seit der Schneeschmelze vor ca. 14 Tagen immer wieder geregnet, erst diese Woche wurde es kalt und sonnig. War doch etwas undicht? Die Fenster?

Aber auch das war schnell ausgeschlossen. Nunja, egal woher, erst einmal muss sie da raus, die Feuchtigkeit. Also nutzte ich das eiskalt-sonnige Wetter zum Lüften, auf Sublimation hoffend. Und siehe da, Lüften am 21./22./23.01.2026 hat die Situation einigermaßen entspannt. Am Freitagabend – bei Sonnenuntergang – waren die Tropfen an der Decke weg, die Wasserlache nicht mehr nass, nur noch feucht. Ich habe mir vorgenommen, das zu kontrollieren.

20.01.2026 – Noch mehr Schlitze

Die Elektroinstallationen gehen weiter. Heute kurz vor Ende des Arbeitstages haben wir entdeckt, dass im Schlafzimmer des OG das Licht nicht geht. Tatsächlich war eine Sicherung heraus geflogen. Doch weshalb? Schließlich war im OG an den elektrischen Leitungen nichts gemacht worden….

Also fing ich die beiden Installateure ab, und befragte sie, woran sie denn zuletzt gearbeitet hätten. Es stellte sich heraus, dass sie beim Schlitze klopfen versehentlich eine Bestandsleitung getroffen und einen Kurzschluss produziert haben. Im EG in der Küche. Sie haben das auch bemerkt und gleich wieder verbunden, zumindest provisorisch. Sie haben allerdings nicht mitbekommen, dass wirklich eine Sicherung ausgegangen ist, denn die betraf ja das OG. Das war weder im EG wahrnehm- bzw. überprüfbar, noch zeigte es sich in dem Sicherungsschrank, den sie bislang als einzigen kannten.

Aber es ist ja nicht so, dass wir hier arm an Sicherungsschränken sind. Da gibt es einen Hauptschrank mit Zählern, dann einen für die Photovoltaik, dann einen für das alte EG zuzüglich Garage und Garten, und einen für das OG usf., und alle schön verteilt über das Haus und die Garage. Die Installateure waren dann reichlich erstaunt, als sie mir hinterher liefen, während ich die Sicherungsschränke durchsuchte, über das, was man hier so vorfindet. Interessant war, dass diese Leitung, die da versehendlich gekappt wurde, durch die EG-Küche ins OG läuft, aber räumlich an einem ganz anderen Ende des Gebäudes liegt als das Zimmer, das betroffen war. Und lustigerweise gehört das betroffene Zimmer zu einer früheren Anbauphase (1998), die durchgeführt wurde, nachdem die gekappte Leitung in der EG-Küche in die Wand versenkt worden sein konnte (1978). Nunja, so ist das bei Anbauten an Bestandsbauten: Immer wieder mal ein Überraschungsei.

18.01.2026 – Pläne, Pläne, Pläne

Heute habe ich hauptsächlich das Aufstellen unserer Möbel beim Umzug geplant. Das bedeutet, ich habe am Computer die Konturen unserer Möbelstücke mit ihren Abmessungen erzeugt und in die digitalisierten Architektenpläne eingezeichnet, um auszuprobieren, wo sich was stellen lässt. Insbesondere wichtig ist dieser Schritt für die Frage, wie unsere neue Küche auszusehen hat, denn die muss ja auch irgendwann irgendwo geordert werden. Und daran bemisst sich, was und ob überhaupt dort noch bauliche Veränderungen nötig werden.

Natürlich ist das noch nicht abschließend. Aber das Wochenende bot sich an, da ich nun seit dem 22.12.2025 zum erste Mal wieder zuhause war, und mir meinen Mann krallen und seine Meinung und Ansprüche erfragen konnte.

16.01.2026 – Frida Kahlo

Heute mal Pause vom Bau: Wir waren in Stuttgart in der immersiven Ausstellung zu Frida Kahlo und ihrem Werk. Sehr interessant, so eine immersive Ausstellung. Mit Projektionen, sich bewegenden und verfremdeten Bildern, auch mit VR-Brille und allerlei technologischem Schnickschnack. Das hatte schon was, besonders für Leute wie mich, die nicht sooooo heiß auf Museumsbesuche sind. Als ich davon hörte, wollte ich da unbedingt hin.

14.01.2026 – Staub

Heute haben die Elektriker mit ihren Installationen begonnen. Schon am Abend ließ sich erkennen, dass das jene Arbeiten sind, die bislang den meisten Staub produzieren. Hölle, was da so beim Klopfen der Schlitze anfällt.

Gleichzeitig haben heute die Wasser- und Heizungsinstallateure vorläufig ihre Arbeiten beendet. Im Prinzip ist jetzt alles da, was an den Wänden installiert werden muss. Und es ist auch bereits Wasserdruck drauf. Erst wenn die Elektriker ihre Arbeiten beenden, können die Wände bearbeitet – also verkleidet (Rigips), verputzt und gefliest werden. Danach kann die Badinneneinrichtung angebracht werden.

Gestern zeigte sich, dass ein, zwei Installationen noch einmal versetzt werden mussten, die schließlich doch nicht an der richtigen Stelle angebracht waren, darunter die Warm- und Kaltwasserleitungen in der Bienenküche im neuen Keller. Alles wurde nun heute finalisiert.

13.01.2026 – Es werde Licht

Der heutige Nachmittag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Elektroinstallationen. Ich bin mit dem Elektriker die wichtigsten Räume abgeschritten und habe mit ihm besprochen, wo ich überall Steckdosen, Schalter, Anschlussleitungen für Lampen, Lüfter, Rollladenmotoren etc. benötige. Auch wollen wir neue Sicherungs- und Verteilerschränke in den Kellern, sowie die ein oder andere Drehstromsteckdose im neuen Keller unterbringen.

Bild: Noch einer unserer verbliebenen, historischen Lichtschalter im Erdgeschoss des Kerngebäudes des Bestandsbaus. Aus 1956. Mit phosphoreszierendem Schalterelement, also bei Nacht leuchtend. Tatsächlich ist er als Wechselschalter angeschlossen. Der Partner – hier nicht im Bild – ist ein ebenso historischer Zugschalter an einer anderen Wand, an der früher ein Ehebett stand. Der Zugschalter war genau in der Mitte über dem Kopfende des Ehebettes angebracht. Ich verdrücke ein kleines Tränchen des bedauerns, dass die beiden jetzt ausgedient haben. Aber ich werde sie ausbauen und behalten – aus sentimentalen Gründen. Unter dem Schalter zeichnet sich schon die neue Steckdosen- und Schalterreihe ab.

12.01.2026 – Aufbruch ins neue Jahr

Das neue Jahr beginnt am Bau, wie das alte aufhörte: Die Wasserinstallateure setzen ihre Installationen fort.

Ich selbst hatte ein paar Tage, um Kleinigkeiten am Bau zu erledigen. Und bei der Gelegenheit habe ich inspiziert, inwieweit die Bitumenbahnen die Balkone und die Übergänge zu den Fenstern bereits ausreichend abdichten. Das ist vor allem im Erdgeschoss noch nicht ganz zufriedenstellend. Dort fand sich noch eine Wasserlache im neuen Wohnzimmer. Das Wasser kann bei den Minusgraden, die zuvor herrschten, nur Schmelzwasser sein, denn erst jetzt gehen die Außentemperaturen wieder hoch. Just heute ist jener Tag, an dem Blitzeis erwartet wird, und vor dem schon seit Tagen gewarnt wird, da im Lauf des Tages der Schnee in Regen übergehen soll, der Boden aber noch gefroren ist.

Damit im Erdgeschoss mittelfristig auch mit dem Verkleiden der Wände – also mit dem Verputzen – weiter gemacht werden kann, muss das abtrocknen. Und dafür muss es wieder dicht sein. Daher habe ich erneut das Dachdecker-Unternehmen kontaktiert, das sich die Undichtigkeit noch einmal anschauen und sie beheben muss. Glücklicherweise zeigt sich das jetzt, also vor den weiteren Arbeiten, so dass das noch behoben werden kann.

06.01.2026 – Aus der Zeit zwischen den Jahren

Nein, noch geht es nicht weiter mit dem Anbau. Heute ist unser Heimreisetag, wir sind kurz davor aufzubrechen und zu unserem Anbau zurück zu fahren. In der Zwischenzeit waren wir in Nordhessen, wo es einige Tage lang geschneit hat. Auf meinem Spaziergang über ungeräumte Feldwege konnte ich immerhin so 10-15 cm Schnee ausmachen.

Allen ein frohes, neues Jahr 2026! Möge die weltpolitische Lage besser werden und (mehr) Frieden bringen!

23.12.2025 – Zwei in einem Bild

Heute konnte ich den Rest des Verputzes und der Isolierung von der früheren Außenwand, die jetzt eine Innenwand geworden ist, entfernen. Zum Wegräumen und Zusammenfegen hatte ich dann keine Lust mehr, da es schon spät wurde. Das werde ich morgen früh machen. Vor meinen Aktivitäten wurden heute im selben Raum – und zwar an der im 90° Winkel angrenzenden Wand zu derjenigen, die ich bearbeitet habe – weitere Sanitärleitungen für die zukünftigen Dusche installiert.

Und noch eine Meldung am Rande: Der Tiger hat es zum ersten Mal geschafft, aus dem Garten über die Katzenwendeltreppe zurück auf das Garagendach und von da durch die neue Katzenklappe wieder ins OG zu finden. Strike!

Nun kann Weihnachten kommen. Alle Handwerksbetriebe machen ab jetzt Winterpause bis mindestens Dreikönig. Bis dahin verabschiede ich auch mich, wünsche allen Lesern frohe Feiertage und einen sanften Start im Jahr 2026. Nach Dreikönig geht es dann wieder weiter, auch mit diesem Tagebuch.

20.12.2025 – Der Putz muss ab

Und nicht nur der, sondern auch die alte Isolierung von 1978 – 4 cm dicke Styroporplatten – die auf der ehemaligen Außenwand des Bestandsbaus aufgebracht wurden, die jetzt eine Innenwand für das neue EG-Bad bildet.

Abgesehen davon kam heute zur Vorbesprechung eine Fliesenlegerin, um ein Angebot zu erstellen. Auch wurde der Tannenbaum für die Feiertage angeliefert, den ich im Anschluss gleich mit dem Seil auf den OG-Balkon hoch zog. Er entfaltet sich dort nun, und wird dann voraussichtlich morgen in den Ständer in der Wohnung gelupft. Weihnachten kann kommen!

Unser Tiger durfte heute zum ersten Mal durch die neue OG-Katzenklappe nach draußen. Dabei habe ich die Klappe auf den implantierten Chip der Katze programmiert, so dass sie – und nur sie – auch wieder rein kommt. Sie hat das Garagendach bei Ihrem Rundgang draußen inspiziert, und anschließend auch wieder zurück – durch die Klappe nach drinnen – gefunden. Die Wendeltreppe in den Garten hat sie noch nicht genutzt. Aber das war vielleicht auch etwas viel Neues für so ein Katzenhirn und einen Tag. Man konnte ihr förmlich ansehen, wie sie nachdenkt und sich den Weg einprägt. Danach war sie gestrichen k.o. und hat erst einmal 5 Studen am Stück verpennt.

19.12.2025 – Dach dicht

Die Flachdächer sind nun für’s erste dicht, und innen kann alles trocknen. Auch die Fensterbauer waren noch da und haben die Kellerfenster und die Kellertüre abgedichtet, und dabei gleich die Fensterbänke an den Kellerfenstern gesetzt. Jetzt kann sowohl im KG als auch im EG alles trocknen, so dass wir im Januar mit dem Innenausbau fortfahren können.

Und ich war auch nicht untätig und habe die Katzentreppen fertig gestellt. Jetzt kann der Tiger kommen …

18.12.2025 – Wendeltreppe

Während die Dachdecker weiter an unseren Flachdächern namens OG-Balkon und EG-Balkon arbeiten, baue ich an den Katzentreppen. Die meisten Fragen hatten wir in der Früh schon geklärt, doch am Abend kam noch eine auf für den Moment morgen, da die Dachdecker erneut kommen und die letzte Bitumenschicht aufbringen würden. Und so fanden sie mich in meiner Werkstatt mit den Worten: „Oh, hier wird gebastelt … !“

Eins der Bastelergebnisse sieht man im linken Bild. Als es dunkel wurde, fehlten noch 5 Stufen nach oben. Und weil leider die Leuchtstoffröhre hinter der Garage den Geist aufgegeben hatte, und ich die nicht im Finstern ersetzen wollte, und weil ich für die 5 Stufen hätte relativ hoch auf die Leiter steigen müssen, was ich im Finstern auch nicht machen wollte, habe ich es dann dabei belassen. Ich habe es gerade noch im Hellen geschafft, die Löcher für die Betonanker in die Betonplatte zu bohren, die Anker zu versenken, und die Stange daran festzuschrauben. Danach dämmerte es, und ich konnte nur noch so ein paar der Tritte festschrauben, immerhin mehr als die Hälfte. Morgen dann weiter.

17.12.2025 – Dach und dicht

Heute haben die Dachdecker begonnen. Mit Schritt 1: Ein wichtiger Schritt, denn die Stoßkanten zwischen Alt- und Neubau sind noch nicht dicht und müssen abgedichtet werden. Das betrifft insbesondere den OG-Balkon, denn der ist ja das Dach für die Wohnraumerweiterungen im EG. Aber auch auf dem EG-Balkon wird abgedichtet, so dass kein Regen unter den Balkonfenstern/-türen herein läuft.

Im wesentlichen haben sie damit begonnen, Ausgleichsmassen und Bitumenfarbe aufzubringen, und darauf dann Bitumenschweißbahnen aufzulegen, die überlappend verschweißt werden. Das wird nun erst einmal die Stoßkanten abdichten, die Anschlüsse an die Hauswände fehlen noch und kommen dann im Januar. Heute allerdings werden sie wohl nicht fertig werden.

Ich selbst war auch am Werkeln, denn es naht Weihnachten und der Tiger kündigt sich an, heißt, er wird wieder einige Tage hier in Mosbach verbringen. Beim letzten Mal konnten wir das Tierchen nicht einfach so raus lassen, weil es keinen Weg mehr zurück gab. Mittlerweile habe ich alles da, um dem Kätzchen Treppen zu bauen: Ab Katzenklappe ein Treppchen auf’s Garagendach und von da via Wendeltreppe in den Garten. Heute habe ich also erst einmal die 20 Stufen aus wasserfestem Leimholz mit der großen Kreissäge auf 24° Öffnungswinkel zurecht gesägt, und anschließend die Kanten mit Wasserschutzfarbe (extra passend für solche Leimhölzer) bestrichen und trocknen lassen. Für eine Umdrehung wird es 6 Stufen geben. Wir sind sehr gespannt, wie das Tier das annimmt.

12.12.2025 – Badinstallation

Die Vorbereitungen für die Installation des Bades und der Fußbodenheizung sind seit letzter Woche bereits im Gange. Die letzten Unklarheiten wurden beseitigt, und am Ende ging auch die Bestellung für die Badausstattung – also die am Ende sichtbar sein wird, da sie vor den Montagewänden und Fliesen sitzen wird – raus. Zusätzlich habe ich noch einen Lüfter samt Außenabdeckung bestellt, der feuchteempfindlich ist und bei zu hoher Luftfeuchtigkeit im Raum anspringt, der aber ansonsten mit einer elektrischen Verschlussklappe versehen ist, so dass er geschlossen ist, solange er nicht läuft. Solche haben wir seinerzeit auch bereits in der großen Badelandschaft mit dem Whirlpool im OG eingebaut. Und da ich ja nun einen Teil der Woche in MOS verbringe, stelle ich beim Duschen regelmäßig fest, dass diese zuverlässig anspringen.

Man erkennt auf den Fotos die Montagegestelle für den WC-Sitz und das Waschbecken. Auch waren wir diese Woche auf der Suche nach einem Fliesenleger. Möglicherweise wird es sogar eine Fliesenlegerin!

Außerdem erkennt man den Verteiler für die Fußbodenheizung, auch wenn er im Gegenlicht fotographiert ist. Wir machen uns hier ein Loch im Boden zwischen neuem EG-Bad und neuem Keller zu Nutze, das entstanden ist, weil an dieser Stelle beim Gießen der Kellerdecke eine Stütze, ein Sprieß, auf den Schalbrettern stand, der das Dach und den OG-Balkon hielt. Und irgendwie war ich beim Bereithalten von Löchern in der Betondecke recht fordernd – und umgekehrt beim Verschließen der Stützenlöcher eher wenig geneigt. Mein Vater hat überzählige Löcher für Bodensiphons und Ähnliches genutzt, es gibt da also immer eine Verwendungsmöglichkeit. Braucht man schon keine Kernbohrung mehr. Unser Verteiler für die Fußbodenheizung jedenfalls hängt hier also an der Kellerdecke, und die Heizschleifen dafür werden dann durch dieses Stützenloch ins neue Bad geführt.

08.12.2025 – Rollladenlamellen

Der heutige Tag brachte ein Wort mit 6 „l“ – den Rausch von 2 Rollladenlamellen: Heute war am Nachmittag ein Handwerker der Firma, die die Rollläden für die neuen Fenster im EG hergestellt hat, vor Ort. Lustigerweise sind da wohl beim Herstellungsprozess zwei falsche Lamellen zwischen die übrigen geraten. Wir selbst haben das gar nicht festgestellt, sondern unser Fensterbauer. Denn im Moment können wir die Rollläden gar nicht herunter lassen, da sie elektrisch noch nicht angeschlossen sind. Die Fensterbauer haben sie jedoch mit einem Adapter an einer Schuko-Steckdose getestet, dieses „Fertigungsdefizit“ festgestellt, es beim Hersteller reklamiert, und uns davon in Kenntnis gesetzt, dass der Hersteller dann einen Termin mit uns zum Auswechseln der Lamellen machen wird, was nun auch geschehen war.

04.12.2025 – Molliger

Der Fortschritt des heutigen Tages ist es, dass wir den Heizkreislauf des EG – also Wärmepumpe 1 – wieder in Betrieb nehmen konnten. Daran hängt auch das Treppenhaus. Und so wird es langsam molliger im ganzen Haus. Bislang waren nur die Heizkreisläufe des OG – also Wärmepumpe 2 – in Betrieb, und das Wetter hat sich buchstäblich direkt an der Wohnungstür geändert. Jetzt liegt die Änderung dann wieder, wie es sein soll, an der Haustüre.

Trotz intensiver Entlüftung glucksern noch einige Heizkörper, besonders die zwei verbliebenen, mittelalten aus der Zeit 1978. Mal schauen, wie das nach 1-2 Tagen Inbetriebnahme ausschaut, vielleicht sammelt sich die verbleibende Luft dann an einer, der höchsten Stelle, so dass es dann genügt, dort erneut zu entlüften. Die höchste Stelle wäre ja der ganz alte Heizkörper im DG. Von diesem Typ Heizkörper gibt es jetzt auch nur noch 2, an jeder Wärmepumpe einer.

Die neuen Heizkörper im EG sind vor der Inbetriebnahme wieder abgehängt worden, so dass sie nicht volllaufen, tragbar bleiben, und dahinter noch verputzt werden kann. Ein kleines Leck wurde auch noch geschlossen, alles sieht gut aus.

03.12.2025 – Geburtstag mit Heizungen

Heute hat mein Schatz Geburtstag! Während er heuer leider mit dem Tiger alleine in Ölbronn feiern muss, werden seit gestern hier die alten EG-Heizkörper gewechselt – und seit heute sieht das schon ganz vielversprechend aus. Die Monteure waren kurz vor Feierabend zuversichtlich, morgen Wasser einzuleiten.

Amüsant war einer der Monteure, der wohl noch nie so ein vielfach, über Jahrzehnte immer wieder modernisiertes Haus gesehen hat. Er hat sich kaum beruhigen können: „Sooo viele Leitungen, und alles durcheinander!“ Tja, bei mittlerweile 4 Anbau- und Renovierungsphasen kann das schon vorkommen. Die Wasser- und Heizungsinstallation hier ist sicher eine der komplexeren Anlagen. Möglicherweise hat er erwartet, dass in Deutschland alles über Jahrzehnte seine bzw. eine identische Ordnung hat. Doch heute installiert man anders als 1956, 1978, 1998 und 2005. Ganz so weit her ist es dann mit der Ordnung halt doch nicht 😉

Zum Glück bleibt sein Chef ruhig – und ich auch. Noch. Solange uns niemand komplett unter Wasser setzt, hihi!

Wir freuen uns also drauf, wenn es morgen im ganzen Haus wieder etwas wärmer wird – und es nirgends tropft. Und abgesehen davon werden mein Schatz und ich nicht nur das, sondern auch seinen Geburtstag am Freitag gebührend auf der Stuttgarter Wielandshöhe feiern.

01.12.2025 – Fenster IV

Die alte Doppelflügel-Terrassentür hat noch längst nicht ausgedient. Sie wird zukünftig unseren Bienenkeller vom Rest des neuen KG trennen und verschließen.

Mittlerweile haben auch die Temperaturen bereits mehrfach die 0°C unterschritten. Soweit alles im grünen Bereich, was die Frischwasserversorgung angeht. Heißt, trotz der noch lockeren und noch nicht auf die volle Höhe aufgeschütten Erde, die die Frischwasserleitung überdeckt, gab es bislang kein Einfrieren. Aber ich helfe von innen auch etwas nach – mit einer Thermoleitung mit Temperatursensor, die bei drohenden Minusgraden – also ab +3°C – automatisch einschaltet und die Leitung leicht beheizt. Auch für Kunststoffrohre geeignet, Wasser marsch!

28.11.2025 – Mäuerchen

Nachdem die alte Doppelflügel-Terrassentür im EG heraus genommen wurde, wurde nun der 1,75 m breite Durchgang auf ca. 70 cm wieder zugemauert. Damit ergibt sich im werdenden EG-Bad Stell- und Anschlussfläche für die Badewanne.

Im Bild der Blick ins werdende Bad – in stimmungsvollem Arrangement. Keine Angst, das Zimmer, aus dem hier fotographiert wurde, wird heller, wenn man dort den Rollladen vor dem Blumenfenster öffnet! Allein, das machen wir zur Zeit nicht so häufig, solange niemand darin arbeiten muss.

Da nun das Bauunternehmen schon im Hause war, wurden weitere, kleinteilige Arbeiten erledigt, darunter das Abschleifen der neuen Balkonplatte im OG, weil zum Zeitpunkt ihres Gießens starker Regen im Anmarsch war, und die Platte durch die Abdeckfolie und das Holz, das sie festhielt, uneben geraten war. Für einige Arbeiten mussten die Bauarbeiter erneut an die Drehstromsteckdose ran. Und so klingelte es, woraufhin sich folgender Dialog auf der Haustürtreppe entspann:

Bauarbeiter, strahlend lächelnd, mit leichtem, osteuropäischem Akzent: „Wir benötigen noch mal 380 Ampere!“

Ich mit fragend erhobenen Augenbrauen: „Äh, wieviel? Die gibt es hier nicht! Bei mir kriegt ihr nur 32 Ampere.“

Bauarbeiter, weiter strahlend lächelnd, aber bestimmt: „In Moldawien haben wir 380 Ampere!“

Ich, erstaunt blickend, und langsam verstehend grinsend: „Das glaube ich Euch nicht! Auch nicht in Moldawien. Ich glaube, Ihr wollt Volt.“

Bauarbeiter, mit hervor schnellendem Armen und ausgestreckten Zeigenfingern: „Volt! Klar, das ist es! 380 Volt!“

Ich, lachend, das Garagentor öffnend und dahin marschierend: „Das könnt Ihr kriegen, hier an der 32 oder der 16 Ampere Steckdose!“

Bauarbeiter, lachend: „Ah, cool, beides sogar!“

17.11.2025 – Fenster III

Ähnlich früh wie bereits am Freitag wurde auch heute begonnen: Zwei weitere Fenster sollten eingebaut und eines ausgebaut werden. Und das klappte sogar alles nahezu wie am Schnürchen, Chapeau!

Im werdenden neuen EG-Bad ist es ein Sichtschutz- aka Milchglasfenster. Seitlich vom großen Schiebeelement im EG fehlte auch noch ein Fenster, das oben ein öffenbares, mittig ein statisches, und unten ein fensterloses Element für eine Katzenklappe enthält. Wir haben die Klappe gleich in Betrieb genommen, d.h. mit Batterien versehen und geschaut, ob die Katze die Klappe findet und wieder reinkommt. Tat sie ohne Probleme, die Klappe hatten wir früher bereits in Betrieb, sie war noch immer auf den Chip unseres Tigers programmiert.

Nun sind neuer Keller und der Anbau im EG mit neuen Fenstern ausgestattet. Die alte EG-Terrassentür, die Doppelflügeltür, ist ausgebaut und parkt momentan in drei Einzelteilen im neuen Keller: Rahmen und die zwei Flügel. Im EG sieht man nur noch die Aussparung des Rahmens. Wann die alte Doppelflügeltür als Zwischentür zwischen dem geplanten Bienenraum und dem Fahrradkeller eingebaut wird, ist noch etwas unklar, aber das ist jetzt im Moment nicht akut.

Die neuen Fenster bringen bei den aktuellen Temperaturen schon richtig etwas:

Es ist nun in den Kellern deutlich weniger kalt als zuvor – auch im alten, der mit dem neuen durch Kernbohrungen verbunden ist, durch die es zuletzt heftig zog, als die Außentemperaturen, die ja vor dem Einbau der Fenster im neuen herrschten, so niedrig waren. Auch im EG und Treppenhaus ist es jetzt weniger kalt. Im Moment können all diese Räume noch nicht beheizt werden, da die Heizkörper vom Treppenhaus, vom EG und ein Heizkörper vom alten Keller an der zweiten Wärmepumpe hängen. Dieser Heizkreislauf ist derzeit leer, da im EG ein Heizkörper heraus geschnitten wurde, weshalb der Heizkreislauf entleert wurde. Die zugehörigen Rohrenden liegen noch offen, der Kreislauf wäre also undicht.

Abgesehen davon warten wir auf die neuen Heizkörper, die im EG gegen die alten getauscht werden sollen. Sie sind bestellt und sollen bis Anfang Dezember geliefert und eingebaut werden. Dabei werden dann auch die undichten Stellen überarbeitet. Wir freuen uns schon drauf, wenn das Haus wieder komplett beheizt werden kann.

In dem Zusammenhang die folgende Anekdote:

Bei der Besprechung über die Frage des Ersatzes der Heizkörper wollten wir insbesondere den sehr dicken Heizkörper vor dem Blumenfenster im EG durch einen modernen, und vor allem schlankeren ersetzen. Der Heizungsbauer wies 2x darauf hin, dass der neue auch nicht schlanker wird. Beim zweiten Mal habe ich dann doch eingehakt, denn der alte Heizkörper im EG hat einen quadratischen Querschnitt, ca. 40 cm hoch und ca. 40 cm tief, wohingegen im OG an analoger Stelle ein modernerer Heizkörper ähnlicher Höhe exisitiert, der nur 10 cm tief ist. Ich bat dann doch einmal zur Besichtigung dieses Stücks. Kaum gesehen meinte der Heizungsbauer: „Ah, ich dachte, Sie wollen normale Heizkörper!“ Ich frage irritiert: „Hm, was genau verstehen Sie denn unter ’normale Heizkörper‘? Der ist doch normal, er tut was er soll, er heizt!“

Es stellte sich heraus, dass die Heizkörper im OG selbst nach heutigen Maßstäben, also mind. 20-30 Jahre nach ihrem Einbau, nicht normal sind. Sie sind von der Variante „leicht zu reinigende Röhrenheizkörper“, die auch heute nicht standardmäßig verbaut werden. Ein erhellender Moment!

Im neuen Keller ist nun auch – durch Einbau von Fenster und Tür – der Frischwasseranschluss temperaturmäßig vor Frost geschützt. Trotzdem habe ich die Heizspirale mit Temperatursensor, die ich eigens für die automatische Erwärmung der Wasserrohre bei Minusgraden erstanden habe, noch einmal angeschlossen, denn noch ist ja keine Außendämmung am Keller dran.

14.11.2025 – Fenster II

Schon um 07:04 Uhr waren sie da, um sich dem großen Schiebeelement im Erdgeschoss zu widmen. Seitdem haben wir auch den Schlüssel für die gestern eingebaute Kellertüre. Während der heutigen Arbeiten wurde zwischenzeitlich heftig diskutiert. Es hatte den Anschein, dass die Einbauanleitung für das Schiebeelement Uneindeutigkeiten aufwies. Aber die Fensterbauer haben es in ihrer regulären Freitagsarbeitszeit bis 13:00 Uhr geschafft.

Zum ersten Mal nach vielen Wochen – und insgesamt erst zum zweiten Mal, das erste Mal war nach dem Durchbruch der alten Hauswand – können wir den neuen EG-Balkon betreten. Ein schönes Gefühl. Das Wetter spielte mit, wir konnten schön steil auf den Garten runter schauen, und hatten auch sonst keine Sichtbegrenzung.

Auch die Katze erkundete den Balkon, und sie fand, wer hätte es gedacht, die Stelle, an der es am Kürzesten ist, vom Balkon herunter in den Garten zu springen. Hoch kommt sie da aber nicht, also habe ich ihr wieder ein langes Brett als Balancierhilfe hingelegt. Sie hat dann auch irgendwann benutzt und den Rückweg durch das Schiebeelement wieder gefunden.

Am Montag geht es weiter mit dem Einbau der restlichen 2 Fenster im EG, das Fenster seitlich vom Schiebeelement und das Badfenster. Dann fehlt nur noch der Ausbau der alten Doppelflügel-Terrassentür im alten EG-Wohnzimmer. Die einstige Terrassentür muss dann in den neuen Keller und dort als Zwischentür zwischen dem Bienenraum und dem Fahrradraum eingebaut werden.

Übrigens ist es jetzt, da das angebaute KG nun mit neuen Fenstern und der Tür verschlossen ist, dort auch nicht mehr so kalt! Das klingt doch sehr vielversprechend für den Winter, zumal Anfang Dezember die neuen Heizkörper für das EG kommen sollen!

13.11.2025 – Fenster I

Seit dem späten Vormittag werden die Kellerfenster und die neue Kellertür eingebaut. Wir haben uns bei beiden den höchsten Sicherheitsstandard gegönnt. Später werden noch Insektenschutzgitter angebracht, die sind noch zu bestellen. Praktischerweise kann dann damit zukünftig – z.B. im Sommer – sicher gesteellt werden, dass sich keine Katze durch ein gekipptes Kellerfenster zwängen und sich strangulieren kann. Jetzt im Winter braucht es das nicht, da sind die Fenster eh zu. Das Ergebnis sieht dann von außen so aus. Lustigerweise sind wir erst einmal aus dem Keller ausgesperrt, denn einen Schlüssel haben uns die Fensterbauer (noch) nicht dagelassen.

12.11.2025 – 04:11 Uhr

Leider hatte ich nur das Handy zur Hand und keine solide Kamera, daher schwer zu erkennen, aber heute Nacht gab es Polarlichter im Norden.

11.11.2025 Alaaf und Helau, die Fenster stehn vor’m Bau

Alternativ auch: Sankt Martin beschenkt Arme, und gewährt uns Fenster für’s Warme.

Denn die Fenster wurden angeliefert und auch schon an Ort und stelle gehievt, wo sie eben eingebaut werden sollen, EG und Kellergeschoss. Sie sollen in den kommenden Tagen eingebaut werden.

In den Bildern sieht man u.a. das große Balkon-Schiebeelement auf den EG-Balkon gelupft, danach noch mal gerade gerückt (den Autokran, der zwischen den Bildern aktiv war, sieht man hier nicht mehr) und zum Schutz abgedeckt. In den nächsten Tagen soll es bis 20°C warm werden und – vor allem – nicht regnen. Da lassen sich die Fenster gut einbauen.

04.11.2025 Balkonfliesen

Diese Woche habe ich beruflich viel zu tun, und komme nur sporadisch dazu, mich mit den weiteren Angeboten zu beschäftigen. Immerhin konnten wir uns zum Thema Balkonfliesen schlau machen. Die sind heute standardmäßig 2 cm dick und 60 cm breit. Die Länge kann unterschiedlich sein (60 cm, 120 cm). Sie werden heute auf Stelzen gestellt, deren Kopf in der Neigung variabel ist. In diesem Punkt ist ja die Technik signifikant voran geschritten. Wir mussten uns schon Jahrzehnte nicht mit so etwas beschäftigen, ein Aufkleben und Ausfugen ist anno dunnemol. Heute modelliert man die Dach- oder Balkonneigung unter der Fliesen und verlegt eine Art Teichfolie darüber. Diese dichtet nach unten hin ab und bildet letztlich so etwas wie eine überdimensionale Regenrinne. Darauf kommen die Stelzen und Fliesen, die dann durch die Stelzen ausgeglichen und im Prinzip waagrecht verlegt werden. Die Fugen bleiben offen, das Wasser fließt bei Regen in die Fugen und wird von der Teichfolie aufgefangen und abgeleitet.

Es war insofern eine wichtige Informationsbeschaffung, als hier die Auswahl eines Angebots und die Auftragserteilung ansteht. Und hierbei steht die Frage im Raum, wie der OG-Balkon, der ja die Decke für den Ausbau des EG bildet, sachgerecht gedämmt und abgedichtet werden kann, um beim Innenausbau im EG weiter machen zu können, und das EG vor zukünftigen Feuchtigkeitsschäden zu bewahren.

30.10.2025 Auszeit

Ich gönne mir einige Tage Ausspannen, mit reduziertem, beruflichem Pensum, und auch am Rohbau, da wir dort sowieso auf die Fenster warten. Am 25.10.2025 haben wir den Rodgau Monotones bei ihrem mitreißenden Konzert in Merzhausen gelauscht, und mein Mann hat alte Schulfreunde getroffen. Wir waren also in Nordhessen. Zum Spaß haben wir dort auch unsere Wohnung bzw. das Haus Halloween-gerecht dekoriert und konsequent jeden Abend beleuchtet. Grusel.

Um uns ein paar Informationen zum Thema Flachdach für unsere Balkone im Rohbau zu holen, sind wir auf das Flachdach in Nordhessen gestiegen. Und wer hätte das gedacht, kaum waren wir oben, kletterte uns der Tiger über die Teleskopleiter hinterher, inspizierte erst das Flachdach, dann das Steildach, um sich dann auf dem Glasdach des Carports zu verweilen. Klasse-Katze, fit wie ein Turnschuh!

24.10.2025 Halloween kündigt sich an

Kein weiterer Kommentar nötig, oder?

23.10.2025 Regen

Heute herrscht über weiter Strecken Schnürlregen. Das Wasser sammelt sich auf unserem OG Balkon, genauer auf der Folie, womit der Balkon abgedeckt wurde, damit nichts in den EG-Rohbau darunter eindringen kann. Zum Glück gibt es kein Gefälle zum Haus hin, so dass auch nichts durch das große Fenster-Schiebeelement im Bestandsbau eindringen kann. Der Balkon wird noch professionell abgedichtet. Auch auf diese Handwerker warten wir gerade.

Doch nach Regen kommt auch irgendwann mal Sonnenschein – heute mit einem netten Regenbogen!

21.10.2025 Bad-Elemente

Heute waren wir noch einmal in der Badausstellung unseres Sanitärinstallateurs, da es uns etwas schwer fiel, aus den eher kryptischen Ziffern-Buchstaben-Kombinationen seines Angebots heraus zu lesen, was genau meine Mutti da ausgesucht hatte. Ja, ihr habt recht, wenn man die kryptischen Zeichen in eine Suchmaschine eingibt, dann erhält man schon Bilder von den Bad-Elementen. Aber das ist eher mühselig, zumal in etwas fortgeschrittenem Alter. Jetzt, da wir zum zweiten Mal dort waren, habe ich Bilder gemacht, so dass wir uns auch zuhause noch durch den Kopf gehen lassen können, wie das dann aussehen könnte. Auch da habt ihr recht, die Bilder hätt ich auch beim ersten Besuch machen können, aber damals waren wir zum Schluss so erschlagen, dass daran keiner von uns mehr gedacht hat. Wer kann schon an alles denken?

Und ja, bei den beiden oben sind wir uns sicher: Die Wanne soll alleine stehen können und nicht mehr eingemauert werden, und die Toilette soll eine Duschtoilette mit Tornado-Spülung werden. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich gedanklich bei der Torpedo-Spülung bin, und muss aufpassen, mich nicht zu verplappern. Es gibt einfach zu viele Kriege auf der Welt …

18.10.2025 Geburtstag

Wie praktisch – verschnaufen am Wochenende und gleichzeitig Geburtstag haben! Einziger Termin heute: Lecker essen in der Sternenschanz im Nachbarort von Ölbronn.

16.10.2025 Stock

Zur Zeit stockt der Bau ein bisschen. Die Angebote der nächsten Gewerker treffen so nach und nach ein, aber allzu viel vorwärts geht gerade nicht. Das Meiste, was nun anfällt, kann erst begonnen werden, wenn die Fenster drin sind. Und die werden erst ab Mitte November erwartet. Wir warten also.

In der Zwischenzeit haben wir in Angriff genommen, eine Katzenklappe im OG einzubauen. Spätestens kurz vor Weihnachten wird wieder unser Kätzchen Lady hier sein. Der letzte Besuch vor wenigen Wochen hat gezeigt: Sie will ab und zu an die frische Luft. Daher klebte sie praktische jedem an der Ferse, der drohte, sich vom OG die Treppe hinab zu Haustüre zu bewegen. Das Problem jedoch ist, dass es derzeit noch keinen Weg zurück für sie gibt. Die alte Katzenklappe ist weg, weil das Fenster im EG, in das sie eingebaut war, samt Wand heraus genommen wurde – und zum Schutz vor Witterung und ungebetenen Gästen mit einem Bretterensemble stabil verschlossen wurde.

Jetzt, da die Klappe eingebaut ist – eine neue Klappe im OG des Bestandsbaus – braucht das Tier aber noch eine Kletterhilfe zum OG hinauf. Ich habe bereits die Zutaten für eine Katzenwendeltreppe bestellt – einen verzinkten Stahlpfosten von 3m Länge, wie er auch für Straßenschilder verwendet wird (inkl. angeschweißtem Fuß zum Festschrauben an eine Bodenplatte, was zusammen eine Sonderanfertigung darstellt), und 20 verzinkte Stahl-Befestigungsschellen, wie sie auch für Straßenschilder verwendet werden. Nur die wetterfesten Platten für die Tritte und ggf. einige Winkel muss ich noch organisieren.

08.10.2025 Nachträge

Heute habe ich mal in Ruhe die Installation des neuen Frischwasseranschlusses betrachtet, zunächst im alten Keller, dann im neuen Keller. Schön gemacht, bzw. mindestens so „schön“, wie ich es mir vorstelle. OK, bei Inbetriebnahme gab es wohl gestern zunächst eine „Pfütze“, weil doch etwas undicht bzw. ein Anschluss nicht vollständig zugeschraubt war, aber erstens habe ich das entspannt verschlafen – schnarch, zweitens war das wohl ein Versehen, und drittens wurde es auch gleich bemerkt und fachgerecht behoben (einschließlich Trocknen der Pfütze).

Seit heute morgen ist auch wieder die Wasseruhr verplombt.

Darüber hinaus haben wir uns mittlerweile Gedanken gemacht, wie beim Innenausbau im EG der Boden aussehen könnte. Nachdem wir das EG ausgeräumt hatten, konnten wir sehen, dass der PVC bzw. das Linoleum, das da seit Jahrzehnten am Boden lag, tatsächlich nur drauf lag. Hebt man es an, gibt es alte, noch überwiegend intakte und schön lasierte Holzdielen frei.

Die familieninterne Recherche hat ergeben, dass die früher – als seltsame Bodenbeläge aus Kunststoffen noch nicht so angesagt waren – mal offen lagen. Wir liebäugeln also sehr damit, die Dielen von dem Darüberliegenden zu befreien und für die Nutzung als Holzboden aufzubereiten.

07.10.2025 Schon fast wieder ein Garten

Heute ein echtes Getümmel am Rohbau: Das Grabungsunternehmen, die Stadtwerke, der Wasserinstallateur, alle da, um den Frischwasseranschluss einzurichten und anschließend die Erdaushube wieder zu verfüllen.

Nach dem Verfüllen ist es ja schon fast wieder ein Garten. Es lässt sich immer besser erkennen, was es mal werden soll.

Um das Ganze winterfest zu bekommen, erwarten wir jetzt die Fenster und den Fensterbauer – das wird aber Mitte November, da die Fenster schon eine ordentliche Lieferzeit haben. In der Zwischenzeit planen wir weiter am Innenausbau, und erwarten die noch ausstehenden Angebote von Dachdecker u.a.. Schauen wir also mal, was die nächsten Schritte werden. In Bezug auf die nächsten Handwerkertermine gibt es im Moment noch keine konkreten Vereinbarungen. Manche Sachen – aber mittlerweile recht wenige – können vor Einbau der Fenster durchgeführt werden, bei anderen müssen wir die Fenster abwarten.

Bemerkung am Rande: Die Liste der Vermutungen, was unser Anbau werden könnte, wurde dieser Tage erweitert um

+ „Das wird eine Einliegerwohnung da unten!“

Echt jetzt, auf Kellerniveau? Vermutlich, weil da ein Durchbruch für eine große Eingangstür erkennbar ist. Aber am Ende ist es doch nur ein Keller da unten.

06.10.2025 Graben nach frischem Wasser

Der Winter naht und die Notwasserversorgung muss wieder in einen ordentlichen Frischwasseranschluss zurück gebaut werden. Dafür finden heute erneut Grabungen statt. Bei der Gelegenheit wird auch die Drainage um den Neubau herum verlegt. Solche Drainage-Rohre habe ich nun zum ersten Mal wirklich gesehen. Schade eigentlich, dass dieses satte Orange unsichtbar unter der Erde liegen wird.

Außerdem wird mit dem Dachdecker beraten, wie der zukünftige OG-Balkon abgedichtet, gedämmt und mit Gefälle versehen werden kann, um Regenwasser effizient abzuleiten. Schließlich ist der OG-Balkon zumindest zu 1/3 ein Flachdach, das so dicht sein muss, dass der Wohnraum darunter vor Nässe und Kälte geschützt wird. Bei der Gelegenheit habe ich gelernt, dass es offensichtlich heute der Goldstandard ist, Ablaufrinnen UNTER einer Außenbefliesung zu verstecken (vorbehaltlich entsprechender Fliesen und gezielt wasserdurchlässiger Fugen). Das mag optisch attraktiv sein, erscheint mir aber doch am Ziel vorbei zu gehen. So eine Rinne will doch auch mal gereinigt werden … und würde sie nicht effizienter Starkregen fassen können, wenn sie nicht unter den Fliesen liegt?

Wie es scheint, lässt sich der Dichtungs- und Dämmaufbau in der Höhe gezielter manipulieren und leichter an den Bestandsbau anpassen, wenn man bereit ist, die Rinne nicht unter den Fliesen zu verstecken. Wir sind also bereit!

Und darüber hinaus sind wir bereit, zwei Rinnen zu installieren. Die zweite Rinne war mein Vorschlag, um eine kritische Stelle zu entschärfen, an der sich Wasser sammelt, was der intensive Regen der letzten Woche bewiesen hat, und die an der Stoßfläche der beiden Betonplatten (alt und neu) des OG-Balkons liegt.

05.10.2025 Erntedank in Ölbronn

In unserem Noch-Wohnort Ölbronn wurde heute mit dem traditionellen Umzug durch’s Dorf Erntedankfest gefeiert. Es lässt sich unschwer erkennen, dass wir uns eine kurze Auszeit vom Baugeschehen – und besonders davon, die nächsten Schritte zu planen und mit den Handwerkern abzustimmen – genommen haben.

Nicht nur dieser hübsche Esel, auch schillernde Hühner und Hähne, Pferde mit und ohne Kutsche, die Bike-Künstler des RMSC Ölbronn, diverse Musikgruppen und viele mehr waren zu sehen.

Möglicherweise ist es das letzte Mal, dass wir diesem Umzug direkt vor unserem Domizil beiwohnen können …!?!?!

03.10.2025 Feiertag im Keller

Heute haben wir mit vereinten Kräften Gegenstände im Keller aus dem Weg geräumt, die möglicherweise in der kommenden Woche gefährlich werden können, wenn der Installateur zum Anschließen des Frischwasseranschlusses dahin absteigen muss, oder die dabei in Gefahr geraten, beschädigt zu werden. Dazu zählen: ein umfangreiches Sortiment an Alkoholflaschen im Wein- und Schnapskeller, süßes und herbes Eingemachtes, darunter auch Saft aus dampfentsaftetem Obst, im Prinzip alles, was mit Glas daher kommt, so wie alles, was durch einen Schwall unerwarteten Wassers möglicherweise irreparabel beschädigt werden könnte.

Auch haben wir ein Schränkchen, an dem mein Vater seinerzeit sich und seine Malkünste ausprobierte, aus dem Weg geräumt, da es den Zugang zu einem Sicherungskasten versperrte, der mittelfristig erneuert werden muss, um die EG-Wohnung neu elektrisch abzusichern.

Abgesehen davon habe ich weiter am Rückbau der abgehängten Holzdecke und einiger Rigipsplatten an der Decke gearbeitet, um die Wasser- und Heizungsrohre auch für die späteren Installationen nachverfolgen und identifizieren zu können. Und währenddessen fand mein Schatz die Zeit, je ein Blech Apfel- und Zwiebelkuchen zu backen, auf die wir uns dann hungrig am Abend stürzten.

26.09.2025 Der Anfang ist geschafft

Mein Vater hat sich kontinuierlich mit der Hausverschönerung beschäftigt. Unter Anderem hat er im Bestandsgebäude den Keller gefliest, und peu a peu die Wände und die Decke verkabelt, und entweder mit Rigips abgehangen und verputzt oder mit Holzbrettern – vor allem an der Decke – abgehangen und verziert. So gut gemeint das war, bedeutet das jetzt, dass ein Teil der Holzdecke und ein Teil der Wandverkleidungen abmontiert werden muss, so dass an der Decke die neuen Wasser-, Elektro- und IT-/TV-/Telefon-Leitungen angebracht werden können. Endlich habe ich dafür den Anfang geschafft, aber hier ist noch einiges zu tun, was ich nächste Woche erledigen muss – bevor der Wasserinstallateur anrückt und die neue Wasserversorgung anschließt.

Als langes, gesprenkeltes Brett liegt die Innenfensterbank desjenigen Fensters, das mit Wanddurchbruch I heraus genommen wurde, im neuen EG-Wohn-Ess-Zimmer: Ein echter Marmor, damals beim ersten Anbau 1978 extra angefertigt, den wir nicht durch Entsorgen verschwenden wollten. Es ist geplant, die Marmorplatte bei einem Steinmetz zurecht schneiden zu lassen, so dass sie als Außenfensterbank vor das neue EG Badfenster gesetzt werden kann. Dort ist ja überdacht, so dass der Marmor dort einigermaßen geschützt – wie im Innenbereich – liegt.

25.09.2025 Nachtrag zu Wanddurchbruch II

Beim Wanddurchbruch in der EG Küche lässt sich jetzt in dem heraus gebrochenen Stück unter der Decke die Balkenlage der Geschossdecke aus Holz erkennen. Die Balken liegen, wo sie sollen. Aber es gibt auch Balkenenden – siehe links oben – die etwas unerwartet auftauchen, z.B. weil querlaufend. Wer hat sich das bloß ausgedacht?

23.09.2025 Hauseinführung

In Vorbereitung des Rückbaus der Notwasserversorgung bzw. des Neuanschlusses der Hauptwasserversorgung wurde dieser Tage noch die sog. Hauseinführung mit Hahn gelegt.

Ansonsten hat es diese Woche erbärmlich viel geregnet – vom DWD als Wetterwarnung über ergiebigen Dauerregen angekündigt. Das hat uns jedoch aufgezeigt, dass es leichte Undichtigkeiten zwischen altem und neuem Abschnitt des OG Balkons gibt, die unbedingt – und so schnell wie möglich – abgedichtet werden müssen, bevor an den Innenausbau gegangen werden kann.

Nachdem in die Wege geleitet wurde, dass diese Arbeiten in der absehbar nächsten Besserwetterperiode – nächste Woche – begonnen werden, haben wir uns auch noch in einer Badaustellung mit der Bestellung von Badelementen (Wanne, Waschtisch, WC) beschäftigt. Im letzten Jahrzehnt gab es ja durchaus interessante Entwicklungen, ganz besonders in puncto WC: Tornadospülung, Popodusche usf.. Es ist auch ein Fortschritt, dass Klodeckel nun standardmäßig autoabsenkend sind, und dass Wannen nicht mehr eingemauert werden müssen, sondern für sich stehen dürfen – und in Bezug auf das Design auch können!

20.09.2025 Tiere zuhause

Über’s Wochenende war ich zuhause und dort fand sich das folgende, tierische Synchrongucken:

Aber egal wie synchron, man hält Abstand!

19.09.2025 Pause

Der heutige Tag war im Prinzip nur dem Aufräumen gewidmet. Und im Prinzip sind die Arbeiten des Bauunternehmens jetzt abgeschlossen. Jetzt beginnen wirklich zwei neue Abschnitte: Der Innenausbau einerseits und der Rückbau der Notwasserversorgung bzw. der Neuanschluss der Hauptwasserversorgung andererseits.

In Bezug auf Ersteres warten wir derzeit noch auf einzelne Angebote. Letzteres benötigt noch einmal eine Grabung und die Vorbereitung der Leitungen des Wasseranschlusses, denn der Hauptwasseranschluss wird jetzt an völlig neuer Stelle angebracht, so dass es ein Versetzen der Wasseruhr und des Hauptfilters und eine Leitung von der neuen Position des Anschlusses zur alten Wasserverteilung im Keller des Bestandsgebäudes benötigt. Das Anschließen selbst ist für den 07.10.2025 geplant.

Bis dahin muss ich mal wieder etwas werkeln und die Holzdecke, die mein Vater im Keller angebracht hat, mindestens teilweise abbauen, so dass die Installation – zunächst der Wasserleitungen, später auch der Elektro-, IT-, Telefonie- und TV-Kabel – an der Decke (also an der Massivdecke, nicht der darunter hängenden Holzpanele) angebracht werden können.

Heute jedenfalls habe ich mir eine kleine sportive Auszeit in Form einer Radl-Runde gegönnt. Ist ja schon auch hübsch, kurz am Neckar inne zu halten und auf die Neckarschleuse bei Neckarzimmern zu schauen.

Päuschen vor der Schleuse Neckarzimmern – links oben Burg Hornberg

18.09.2025 Wanddurchbruch II

Auf Wanddurchbruch I erfolgte heute Wanddurchbruch II: In der EG Küche wurde ein Stück Mauerwerk entfernt, das die frühere Kochnische – wie man eben 1956 gebaut hat – einengte. Das Mauerstück, zimmerhoch und im Grunde nur etwa 50 cm breit, allerdings in einer Art Sturz mündend, der den Durchgang Küchenraum-Kochnische überspannte, war nicht tragend. Um hier sicher zu gehen, mussten wir im Vorfeld die alten Pläne von 1956 wälzen, auf denen die Balkenlage verzeichnet war, und die bestätigt haben, dass die Balken nicht auf diesem kleinen Mauerabschnitt aufliegen, sondern auf der Abschlusswand der Kochnische. Ein erneutes Hoch der Archivierung alter Baupläne!

Im Nachgang wurde noch die Badewanne im alten EG Bad entfernt, die dort nicht mehr benötigt wird, da das alte Bad nur noch Toilettenfunktion haben wird, z.B. als Gästetoilette. Es wird ja stattdessen ein neues Bad im EG Anbau eingerichtet. Auch wurden noch vier aneinander anschließende Kernbohrungen durch die Außenwand des Bestandsgebäudes von 1956 durchgeführt, und zwar um einen Installationsdurchbruch zwischen altem und neuem Keller zu schaffen. Der ist jetzt 80 mm hoch und 320 mm breit und sollte für alle Wasserleitungen zzgl. Elektro-, IT- und Telefonkabel ausreichen. Bilder von all dem habe ich noch nicht gemacht. Da liefere ich bei Gelegenheit noch etwas nach.

17.09.2025 Wanddurchbruch I

Nach Sichtung von Angeboten und diversen Gesprächen vor Ort für die nächsten Schritte am Bau fand heute mal wieder eine substantielle Baumaßnahme statt: Der Wanddurchbruch im EG vom alten Schlafzimmer in den Neubau des EG. In Zukunft wird aus dem alten Schlafzimmer ein deutlich größeres Zimmer, das zum kombinierten Wohn-Ess-Zimmer umgebaut wird.

Die Herausnahme der Wand, eine Außenwand mit Fenster vom allerersten Bauabschnitt aus dem Jahr 1956, war zwar mit einigem Geräusch, dafür aber mit überraschend wenig Staub verbunden, da alles zuvor sehr sorgfältig abgedichtet wurde. Wir hatten mit mehr Staub in den übrigen Wohnräumen gerechnet. Sogar mein Wandgemälde, das ich vor einigen Jahren angefertigt habe, hat es unbeschadet überstanden. Topp!

Anstelle der entfernten Außenwand wurden zwei Stahlträger unterhalb der Decke zum OG eingefügt, damit diese fortan getragen wird. Dieses Ensemble wird im Moment noch von Sprießen abgestützt, da hierfür etwas gemauert werden musste. Denn es fand sich auch wieder eine Überraschung, die in den alten Plänen nicht verzeichnet war, eine unerwartete Stahlstütze im Mauerwerk, das an der Zwischenwand überraschend unterbrochen war. So ein Bestandsbau, zumal von 1956 und mehrfach um- und angebaut, ist und bleibt eben ein Überraschungsei.

04.09.2025 Viele Gespräche, wenig Bild

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Organisation der nächsten Schritte:

Wir hatten den Fensterbauer hier, um den Einbau der Fenster in die Wege zu leiten, wobei zunächst die entsprechenden Aussparungen im Rohbau abgemessen und die jeweiligen Eigenschaften der Fenster besprochen wurde, darunter der Fenstertyp, Rahmen- und Dichtungsfarben, die Sicherheitsmerkmale, der Insektenschutz, die Katzenklappe usf. … und für das Fenster im neuen EG-Bad auch unsere favorisierte Struktur für das dort einzubauende „Milchglas“ aka Sichtschutzglas (wie abgebildet) …

Auch der Heizungs- und Wasserinstallateur wurde vorstellig, mit dem wir zu ersetzende, alte Heizkörper durchgingen und die Installationen von Wasser (kalt/warm), Frischwasseranbindung (= Rückbau der Notwasserversorgung) und Heizkreisläufe im Neubau besprachen. Die Wasserverteilung und die Heizungsanlage sind bei uns nicht ohne eine gewisse Komplexität. Im Rahmen der verschiedenen Bau- und Modernisierungsphasen 1956, 1978, 1998, 2005 und 2012 wurde das Heizsystem und wurden Warmwasserboiler mehrfach ver- und ersetzt. Aktuell wird das Haus durch 2 Wärmpumpen beheizt, wobei es weiterhin einen großen Nachtspeicherheizblock als Fallback gibt. Ein alter Ölbrenner, wie auch sein modernerer Nachfolger an neuer Stelle, sind samt Öltanks schon seit Jahrzehnten ab- und vollständig rückgebaut. Da mit jeder neuen Heizung ein neuer Standort für die Hauptheizung bestimmt wurde, ist das Heizleitungssystem eine komplexe Anlage, die sich sprichwörtlich durch alle Bauphasen zieht.

Weiterhin war den Küchenbauer da, der die Küche im OG ins EG einbauen soll. Zwar sind die Grundrisse der Küchen im EG und OG identisch, aber die Lage der Anschlüsse, insbesondere Wasseranschlüsse, ist es nicht. Daher wird es Umstellungen von Spüle, Spülmaschine, Herd, Ofen und anderen Elektrogeräten beim Umzug der Küche geben, was zur Folge hat, dass die Arbeitsplatte angepasst werden muss.

Zwischen den einzelnen Besuchen mussten wir natürlich Pläne wälzen, vorbereitende Notizen machen, Gedankenprotokolle anfertigen. Obwohl also kaum etwas Handfestes passiert ist, hatten wir diese Woche einiges zu tun!

28.08.2025 Panorama

Heute wurde hauptsächlich ein Heizkreislauf entwässert, um in Vorbereitung eines Mauerdurchbruchs vom Bestandsgebäude zum Neubau einen Heizkörper zu entfernen. Der Heizkörper war schon ziemlich alt und wurde nach der Entfernung der Entsorgung zugeführt. Und da es davon kein Bild gibt, hier nur noch ein Panaroma-Bild vom neu-alten Balkon im OG.

27.08.2025 Bye, bye, Kran!

Ja, es ist derselbe Tag, den wir bei einigermaßen angenehmem Wetter auf dem erweiterten OG-Balkon verbrachten, und an dem das alte Balkongeländer entfernt wurde, an dem unser Kran von dannen zog!

Schnüff!

Wochenlang hat er nun für „Verkehrsberuhigung“ gesorgt, und nun ist er weg, und bald wird auch die Absperrung, die ihn umgab, gewichen sein. Und auch der Hinweis auf die nicht vorhandene Wendemöglichkeit erübrigt sich somit, leider!

Es ist schon spektakulär, dabei zuzuschauen, wie sich der Kran auf Knopfdruck einfaltet, und mit der Einfaltung die Deichsel aus großer Höhe herab sinkt und auf die Position der Anhängerkupplung am LKW gebracht wird.

27.08.2025 Etappenziel!

Das alte Balkongeländer im OG ist weg!

Ein Provisorium aus Brettern um den nun erweiterten Balkon im OG ist da. Das war’s, mein erstes, wichtiges Etappenziel! Der Rohbau steht, es ist vollbracht. So sehr viel kann jetzt nicht mehr schief gehen …

Mei, ist das ein schöner, großer Balkon! Wir haben ihn gleich eingeweiht, um das Etappenziel zu genießen, haben dann Stühle und ein Tischchen rausgestellt, und ein Likörchen gezwitschert – zu Feier des Tages!

25.08.2025 Wieder zurück

Nach etwa 10-tägiger Abwesenheit kehre ich wieder zu meiner Baustelle zurück. Und huch, es wurde bereits weiter ausgeschalt, weitere Sprieße entfernt und die Zwischenwand im Keller hochgemauert. Peu-a-peu wird es …

13.08.2025 Finsternis

Wie man sieht, sieht man nichts!

Tatsache: Am Abend des 13.08., als ich mich – um Abkühlung vom heißen Tag bemüht und um den Tag ausklingen zu lassen – zu meiner Mutter auf den OG-Balkon setzte, an den die Balkonerweiterung im Lauf des Tages gegossen worden war, meinte sie: „Heute ist es ungewöhnlich still hier, kaum Straßenlärm …“

Da ließ ich meinen Blick so schweifen, und es fiel mir direkt auf, dass im ganzen Umfeld nur eine einzige Straßenlaterne leuchtete. Nur eine der Kreuzungsstraßen, an denen unser Gebäude anliegt, hatte Strom. Entlang der anderen Kreuzungsstraße, an der unser Gebäude auch anliegt, brannte keine einzige Laterne, auch die große Laterne, die die Kreuzung beleuchten und daher eigentlich immer an sein muss, war aus. Auch waren talabwärts alle Wohnungsfenster finster. Es ist insbesondere recht unwahrscheinlich, dass in den Mehrpartienhäusern talabwärts alle in die Sommerferien gefahren sein sollten, so dass kein Licht dort in deren Fenstern leuchtete.

Interessanterweise beginnt auf der anderen Seite dieser Kreuzungsstraße ohne Beleuchtung ein anderer Ortsteil. Offensichtlich gab es dort gerade einen Stromausfall!

Und wir hatten den nicht bemerkt, weil wir einerseits Licht hatten, und andererseits die einsam leuchtende Straßenlampe innerhalb unseres Ortsteils stand. Meine Mutter erwiderte überrascht auf meine Bemerkung zum Stomausfall: „Du hast recht! Das ist mir gar nicht aufgefallen! Darum ist es so still. Und schau, da sind ein paar wenige Leute auf der Straße, die hantieren mit Taschenlampen! Mei, das würde uns unser Vater jetzt erklären, wie das hier geschaltet ist! Schade, dass er das nicht mehr kann!“

Die Finsternis kommt zur rechten Zeit: Nach einer kurzen Pause geht es mit dem Leeren und Einlagern des EG-Interieurs sowie der Deinstallation von Elektrik und Heizkörpern im EG weiter, so dass dann auch zwei Fenster (eines davon die alte EG-Doppelflügel-Terrassentür) und Teile von Wänden heraus genommen werden können.

Es beginnt dann eine neue Phase: Isolierung, Drainage, Erdung, Verputz außen, Installationen für Elektrik, Sanitär, IT innen.

12.08.-13.08.2025 Die neuerliche Schalung steht!

Die Einschalung der EG-Decke ist soweit, fehlt nur noch die Bewehrung. Und bis die dann da ist, geht erst einmal der Mond auf. Aber dann, am nächsten Tag, kommt auch gleich wieder der Betonmischer. Und so wird die EG-Decke gegossen, die dann auch gleich die OG-Balkonerweiterung ist. Ich freue mich schon darauf, wenn das alte OG-Balkongeländer weggeflext wird. Dann können wir den nun erweiterten OG-Balkon zum ersten Mal hindernis- und daher wohl auch unfallfrei – also ohne über das Geländer klettern bzw. ohne auf einer Leiter von außen zwei Stockwerke hoch balancieren zu müssen – betreten.

Und am Rande zu bemerken: Die Palme steht wie eine Eins!

10.08.2025 Morgens um 6 geht der Mond am Schlössle unter!

Das ist der Tag der Tiere, die sich bei uns am OG-Balkon des Bestandsgebäudes einfinden, der in diesen heißen Tagen bis über die Mittagszeit hin der kühlste Ort ist, und auf dem wir uns auch gerne aufhalten – und den Bauarbeitern beim Einschalen der EG-Decke zuschauen. Na klar, jetzt sind sie dann auf Augenhöhe, denn die EG-Decke wird ja zugleich die Erweiterung des OG-Balkons. Der wird dadurch etwas mehr als doppelt so groß. Und mit dem haben wir noch was vor. Aber erst im kommenden Jahr. Dazwischen wird es erst einmal einen umfangreichen Innenausbau und die ein oder andere Sanierung innen im Gebäude geben.

Lasst Euch also überraschen – dieses Tagebuch wird noch eine Weile betrieben werden!

09.08.2025 Und der Kran steht noch immer!

Die einen genießen die Ruhe, die sich seit 6 Wochen eingestellt hat, weil für den Kran die Straßendurchfahrt in beide Fahrtrichtungen gesperrt wurde. Andere bedauern, dass sie nurmehr umständlich – also mit einem Umweg – zu ihrem Grundstück fahren können. Und wieder andere übersehen, dass am anderen Ende der Straße, wo man reinfahren kann, ein dickes Schild „Sackgasse“ mit dem Zusatz „Keine Wendemöglichkeit“ steht. Letztere stoppen dann vor dem Kran und suchen eine der nicht vorhandenen Wendemöglichkeiten!

08.08.2025 So langsam lässt sich erkennen …

… was es werden könnte!

Das Mauerwerk für die neuen EG-Wohnräume steht bereits, und teils sind die Wohnräume vom EG-Inneren durch die alte EG-Terrassentür schon zugänglich. Da, wo man sie nicht vom EG-Inneren betreten kann, muss man von außen hochklettern … die Leiter steht dort nicht umsonst!

Heute vor 10 Jahren ist meine Oma gestorben, die einst in dieser EG-Wohnung wohnte, die ihr Mann, mein Opa, 1956 eigenhändig gebaut hat. Ob sie sich freuen würde, dass wir hier noch einmal anbauen und modernisieren?

Mein Vater hätte sich vermutlich nicht darüber gefreut, dass wir einige seiner für die Ewigkeit betonierten Stücke wegreißen mussten. Und obwohl er immer gerne an- und umgebaut hat, hat er zu Lebzeiten immer davor gewarnt, genau in diese Richtung hinaus anzubauen: „Da liegen alle Wasser- und Abwasserleitungen. Wenn man das alles verlegen muss, ohje!“

Stimmt, ohje! Aber am Ende war es doch machbar. Und abschließend sind wir davon überzeugt, er würde sich freuen. Und meine Oma vielleicht schließlich doch auch!

06.08.2025 Die Kellerdecke liegt – der nächste Bauabschnitt naht!

Jetzt, da die Kellerdecke, die ja zugleich den Boden für den Ausbau des Erdgeschossen (Wohnraum und Terrasse bzw. EG-Balkon) bildet, liegt und ausgeschalt, also weitgehend fertig, ist, kann der nächste Bauabschnitt beginnen. Von jetzt an konvergiert die Sache. Die meisten grundlegenden Planänderungen, die notwendig wurden, nachdem der Erdaushub am Bestandsbau doch einige Überraschungen zu Tage gefördert hatte, wurden eingearbeitet. Auch die von mir gewünschten Installationsaussparungen wurden berücksichtigt – quasi „einbetoniert“. Das ist einfacher, als nachträglich wieder größere Löcher durch den bewehrten Stahlbeton durchzubohren.

Was die Planänderungen angeht: So ein Bestandsbau, der zudem aus mehreren Bauabschnitten besteht, ist wie ein Überraschungsei: Du weißt nicht, was Du findest, wenn Du erst einmal die Erde aufmachst. Weil manches einfach nicht oder anders in den alten Plänen verzeichnet ist. So fand sich eine Fundamentecke, die wohl beim Betonieren nicht richtig ausgeschalt war, und wild verlief, so als ob der Beton in ein notdürftig ausgehobenes Loch ohne Einschalung hinein laufen gelassen wurde. Auch zeigte sich, dass die mittlere Balkonstütze dann doch nicht so wichtig für Balkone und Dach war. Auf diese Weise konnten und mussten einige Unterfangungen und Grabungen anders als geplant durchgeführt werden.

Und was man so alles findet: Neben einem alten Kabelstein der Post (man erinnere sich: Telekom war mal Post!) wurde auch ein einzelner Kapitellstein (hier nicht abgebildet, da noch nicht fotographiert) einer der beiden Säulen gefunden, die den allerersten – zugegebenermaßen kleinen – Balkon des Kerngebäudes von 1956 trugen. Dieser Balkon samt seiner beiden Säulen und Kapitelle stand bis zum ersten Anbau 1978. Der Kapitellstein ist ein echter Steinmetzstein, quasi wie ihn heute Grabstein-Steinmetze herstellen. Er ist passend zu den alten Außenfensterbänken. Die bestehen aus demselben Stein, was man allerdings nur von innen erkennen kann, denn außen wurden sie mit grüner Farbe übermalt, damit sie sich besser in das Farbensemble des Hauses einpassen.

Immerhin: Was Kabel und Leitungen angeht, hatte ich mich im Vorfeld (Februar/März 2025, als dann der Gartenboden wieder eisfrei war und bearbeitet werden konnte) schon gekümmert. Da mein Vater ein großer Fan von Licht- und Wasserinstallationen im Garten war, waren auf den ersten 50 cm Grabungstiefe eine Reihe von Elektrokabeln inklusive Steckdosen und Schaltern kreuz und quer im Garten verlegt. Die konnte ich erfolgreich an ihre letzten Kabelverteiler im Haus zurück verfolgen und peu a peu allesamt stilllegen, so dass ich gewährleisten konnte: „Der Garten ist stromlos und ihr Bauarbeiter könnt gefahrlos graben!“ Auch gab es einige Abwasserleitungen von Zierbrunnen und Wasserleitungen zu den verschiedenen Balkonen, die von unserer Zisterne gespeist und mit Hilfe einer Pumpe in der Garage unter Druck gesetzt werden. Auch die musste ich zur letzten Verzweigung verfolgen, leeren und partiell stilllegen.

Ein besorgter Baggerfahrer fragte damals zu Beginn des Aushubs noch, ob es bei uns auch eine Gasleitung gebe. Nein, das haben wir zum Glück nicht. Bei uns gibt es nur noch Wärmepumpen im Haus. Seit über einem Jahrzehnt. Also seit weit vor Habecks Energiegesetz.

01.08.2025 Im Keller

Noch stehen die Sprieße und stützen die betonierte Kellerdecke samt ihrer Schalung, denn die Kellerdecke muss noch aushärten.

31.07.2025 Was für ein Gelb!

So gelb, die Schalung der Kellerdecke und der zukünftigen EG-Terrasse: Einmal vor der Aufbringung der Stahlbewehrung, einmal mit dem ersten Teil der Stahlbewerung. Die Muster der wellenförmigen Teile sind noch nicht abschließend – und ihre Orientierung hat einen tieferen Sinn!

Ultimate wavy concrete!

28.07.2025 Die meisten Kellerwände stehen jetzt!

Und die Kellerfenster werden unser Schlössle im Blick haben. Wie schön!

16.07.2025 Das Fundament ist gegossen!

Und die Schalplatten für die Kellerwände werden geliefert und aufgestellt.

15.07.2025 Der Beton ist da!

Der große Betonmischer ist da, der Beton wird abgefüllt und schwebt, vom Kran geführt, im orangenen Trichter ein: Das Gießen der Fundamentplatte beginnt!

Endlich wird „richtig“ gebaut! Viel Arbeit war es bis dahin, schließlich mussten ein paar Kleinigkeiten abgerissen, die Fundamente der Altanbauabschnitte des Bestandsgebäudes durch Unterfangungen abgesichert, die Abwasserleitungen verlegt und alle Rohre unter den Altanbauabschnitten des Bestandsgebäudes wieder angeschlossen werden. Wir gingen von 3 Abwasserrohren aus, 4 haben wir gefunden. Das vierte könnte theoretisch inaktiv sein, aber wer weiß das schon so genau, ob da nicht doch noch eine alte Regenrinne sich oder die Zisterne ihren Überlauf dahin ableitet?

Und alle am Bau Beteiligen (Architekt, Bauarbeiter, usf.) wissen es jetzt, die Palme – im ersten Bild links – ist heilig! Sie war meines Vaters Liebling und muss überleben. Alle Bagger mussten und müssen auch später drumherum baggern. Auf gar keinen Fall darf da Beton reintropfen!

Mit der Palme muss auch der Pfirsichbaum überleben, und entlang der anderen der beiden Kreuzungsstraßen der Holunder, die Johannisbeeren und ein paar agavenartige Kakteen. Dazwischen liegt eine breite Schneise für Bagger, für den Zugang zum Grundstück und zur Ablage von Gerät. Diese Schneise durfte umgepflügt werden. Die muss(te) dann aber auch genügen.

02.07.2025 Warten auf den ersten, echten Bauabschnitt …

… mit sommerlichen Lichtspielen am Abendhimmel!

Aufgenommen auf dem Balkon, der um sein Fundament beraubt von zierlichen Sprießen abgestützt wird und doch hält. Tagsüber werden nur Unterfangungen der Fundamente des Bestandsgebäudes betoniert, so dass diejenigen Fundamente der Bauabschnitte vom Kerngebäude 1956 und vom Anbau 1978, die höher als das neue Kellergebäude in der Erde liegen, auch weiterhin sicher stehen.

In der Zwischenzeit hat auch das große Räumen begonnen: So muss für den späteren Innenausbau die EG-Wohnung leer geräumt werden. In diesen Tagen wurde das große Ehebett im EG von uns abgebaut und mit Hilfe eines Transporters in unser Feriendomizil geschafft, wo es ein älteres 140-cm-Bett ersetzt, das zukünftig als zusätzliches Gästebett dient und damit eine lose Matratze dort ersetzt, die mittelfristig entsorgt werden kann – quasi eine Matratzenrotation. Und so findet sich alles – der Aufwand steckt im Detail von Logistik, Planung, Logistik, Planung, Logistik, Planung …

24.06.-25.06.2025 Mal eben die Straße gesperrt …

… für den Kran!

Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Wie lange der Kran wohl wird stehen und die Straße dafür gesperrt bleiben?

23.06.2025 Der Tiger vor der Grube

Während das Tier eine prima Zeit hat, da es jeden Tag etwas Neues zu erkunden gibt, weil sich die Landschaft im Garten so kontinuierlich ändert, sind wir intensiv – eigentlich eher „intensivst“ – mit den Planungsänderungen und den Vorausplanungen der Inneneinrichtung beschäftigt. Natürlich haben wir einen Plan vom Architekten, und einen vom Statiker. Aber die Gegebenheiten vor Ort und wie sie sich während des Aushubs darstellen, entsprechen doch nicht so ganz den Plänen. Also klettere ich alle 1-2 Tag hinab zu den Herren und bespreche mich mit ihnen zu den nächsten Schritten. Darüber hinaus bestimmt am Ende die Inneneinrichtung, wo schon jetzt Installationsdurchbrüche vorzusehen sind, aktuell z.B. die Abwasser-Abläufe im Kellerboden, die beim Betonieren der Fundamentplatte dann schon richtig positioniert sein müssen. Schließlich kann man die ja nicht hinterher wieder ins Fundament reinbohren.

Möglicherweise nerve ich die Herren, wenn ich auf der Baustelle auftauche und Fragen stelle. Und der ein oder andere Bauarbeiter hatte auch nicht auf dem Schirm – und sich irritiert gezeigt -, dass da eine Frau auftauchen könnte, die Ansagen machen darf, weil sie das, was da gemacht wird, am Ende durch eine Banküberweisung bezahlt. Aber es hat sich auch schon gezeigt, dass durch meine Präsenz Fragen konstruktiv beantwortet und Entscheidungen zeitnah getroffen werden können, all die Nebensächlichkeiten betreffend, die sonst irgendwie gelöst worden wären, und vielleicht nicht so, wie wir als BauherrInnen – sind das dann eigentlich „Baufrauen“? – sie wollten.

So nach und nach kennen mich aber alle und freuen sich, wenn ich auftauche und herum fachsimpele. Glaube ich. Jedenfalls lächeln sie mich schon von weitem an! Hihi!

Übrigens verschläft das Tier die Bauarbeiten weitgehend. Es räkelt sich typischerweise gegen 17:00 Uhr aus dem Schlaf und macht sich auf die Pirsch. Zu der Zeit sind alle Bauarbeiter schon wieder im Feierabend.

17.06.2025 Ein top-moderner Abwasserkontrollschacht an neuer Stelle

Und auch das Tigerchen erkundet die Neuheit bereits … überhaupt ist so eine Baugrube ein super Abenteuerspielplatz für eine Katze!

Apropos Abwasser: Es mussten ja die alten Rohre teilweise verlegt und insbesondere tiefer gelegt werden, so dass sie unterhalb des Fundaments des neuen Kellers zu liegen kommen, und so dass insbesondere auch die späteren Bodensiphons, die in der Fundamentplatte vorzusehen sind, dann auch dahin ablaufen können (also ausreichend Gefälle haben). Diejenigen Rohre, die noch aus Ton aus dem Jahre 1956 waren, wurden dabei auch gleich durch moderne Kunststoffrohre ersetzt.

Um das zu bewerkstelligen, muss man sie natürlich öffnen: Mmmmh – Düfte!

Aber nicht nur das: Man muss den Bewohnern im Haus – also uns – auch sagen, dass es jetzt für die nächste Zeit etwas ungünstig ist, Abwasser aus dem Hause spülen zu wollen, insbesondere Fälkalien. Das hat beim ersten Mal noch geklappt. Dass jemand ein zweites Mal an das Hauptabwasserrohr ran musste, war für uns nicht direkt absehbar, aber dann doch der Fall. Und so gingen wir – ohne entsprechende Vorankündigung – in der Früh entspannt unserer Morgentoilette nach, während die Arbeiter anrückten und sich an genau diesem Rohr zu schaffen machten. Nur um wenig sind sie der Katastrophe entgangen: Das, was wir da durchspülten, war gerade vorbei geschossen, als sie öffneten. Wenige Sekunden früher und es wäre ihnen direkt auf die Hände und Füße und in die Baugrube geplatscht. Die Geruchsbelästigung war aber nicht zu vermeiden …

14.06.2025 Der Aushub hat begonnen …

Überraschung: Der alte Abwasserkontrollschacht ist da, wo er im Plan von 1956 eingezeichnet ist, und nicht etwa da, wo er im Plan von 1978 eingezeichnet wurde. Ein Hoch der Archivierung alter Baupläne!

Noch kann man ja nicht erkennen, was es mal werden soll. Die Mutmaßungen sind vielfältig. Die Hitliste führen an:

+ „Ihr habt einen Wasserschaden“ (mit Abstand vorne)

+ „Das wird ein Pool“ (sehr beliebt, vor allem später, als es dann im Juli richtig heiß wurde)

+ „Das wird eine Tiefgarage“ (vereinzelt)

+ „Wer baut hier eigentlich? Ist das Haus bereits verkauft?“ (vereinzelt)

+ „Das wird ein Bunker“ (vereinzelt)

Da das Gebäude an einer Kreuzung liegt, und das Bauvorhaben zu den Straßen der Kreuzung hin durchgeführt wird, kann es jeder Passant sehen. Viele bleiben stehen, da in dieser Gegend schon lange niemand mehr derart sichtbar angebaut hat. Vor allem für Kinder – und ich frage mich, ob das Folgende schon diskriminierend ist oder hier am Ende doch eine genetische Präferenz vorliegt – und mit weitem Abstand für Jungen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren hat die Baugrube samt Bagger eine enorme Faszination. Sie bleiben am Gartenzaun kleben, und stoppen sogar ihre Eltern auf dem Fahrrad, zwingen sie zur Umkehr, um mal über den Zaun in die Baugrube zu schauen. Manche versuchen sogar, sich durch die dicht gestellten Absperrungen zu mogeln. Man muss Fuchs und Hase sein – immer auf der Hut, um so einen Frecker vor seiner eigenen Courage und den damit einhergehenden, potentiellen Gefahren zu bewahren!

20.05.2025 Jetzt geht’s loooos!

Die Stadtwerke starten mit dem Legen der Notwasserversorgung!

Und schon die erste Überraschung: Frischwasser- und Abwasserleitung liegen direkt nebeneinander – wie praktisch – oder auch unpraktisch! Hat da in Zukunft auch unser neuer Abwasserkontrollschacht Platz?

Aber jetzt geht es erst einmal um das Frischwasser: Das blaue Schläuchlein wird uns für die nächsten (Sommer-)Monate überirdisch mit Wasser versorgen. Das wird sicher lustig, denn wenn da die Sonne drauf scheint, wird das sicher zum Warm- oder Heißwasser, auch ganz ohne Boiler. Umgekehrt muss natürlich vor dem nächsten Winter alles auch wieder an die dann neue, unterirdische Wasserleitung angeschlossen werden.